13. Tag Jedburgh

Ein sonniger Morgen. Ganz relaxed können wir uns der Körperpflege und dem Frühstück widmen, denn heute bleiben wir ja hier.

Der Platz ist ganz nett, es läßt sich hier gut aushalten. Wie alle Camping und Caravanning Club Plätze geht hier alles nach einem bestimmten Plan. Nette Mitarbeiter, sehr saubere Sanitärräume.

Zur Mitttagszeit machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Ein 30minütiger Fußweg am Fluß entlang, die Flußseite immer sehr schön, die abgewandte Seite immer sehr häßlich. Schade. Aber man muß ja nicht hinsehen. Warm ist es, manchmal ein bißchen drückend.

Wir waren ja vor 7 Jahren schon einmal hier, haben das Castle mit dem Gefängnismuseum besichtigt. Wir waren damals nicht in der Abbey drin, das wollten wir eigentlich jetzt nachholen. Aber es ist tatsächlich so, dass alle Abbeys in Schottland geschlossen sind, angeblich sollen sie kontrolliert und gewartet werden. Also wieder einmal nur von Ferne fotografieren.

Dafür haben wir aber im Schatten der Abbey im „The Carters Rest“ einen schönen Platz gefunden. Das Curry war hier ausgezeichnet.

Nach der Pause haben wir den Heimweg angetreten, mit einem kurzen Stop beim hiesigen Coop. Da waren wir vor 7 Jahren auch.

Jetzt genießen wir den Platz noch ein wenig und widmen uns unseren Büchern. Morgen geht es dann wieder weiter Richtung Ostküste an die Nordsee.

Euch allen einen schönen Abend und später eine gute Nacht

12. Tag Reisetag. Auf dem Weg nach Jedburgh

Nun müssen wir wieder einmal Abschied nehmen. Auf unserem Campingplatz hinter den Gutsmauern hat es uns gut gefallen. Konnten hier auch richtig schön relaxen. Aber nun heißt es weiter fahren. Wir machen uns langsam auf den Rückweg.

Der Weg soll uns durch die Scottish Borders führen, aber erst einmal führt uns der Weg durch Glasgow. He, das war so eigentlich nicht geplant, aber was soll’s. So sehen wir etwas von der Millionenstadt Glasgow (Metropolregion mit 2.850.000 Einwohnern) . Fahren im Kriechtempo über den Clyde. Viel Verkehr hier am Samstag, aber so bekommen wir auch einiges zu sehen.

Bevor uns der Weg auch noch nach Edinburgh bringt, biegen wir jetzt einfach mal ab und suchen uns unseren eigenen Weg. Und genau so soll es sein. Nachdem wir die durchaus häßliche Umgebung der Großstadt verlassen haben, fahren wir durch South Lanarkshire.

Hier ist es schön und hier gibt es auch eine Pause für uns. Schnell rechts ran ist nicht, also ein Stückchen weiter fahren und dann umdrehen. Herrlich hier draußen zu sitzen in Errington. Wir hatten die leckersten Käsemakkaroni , die man sich vorstellen kann, dazu eine kleine Salatbeilage und und Stückchen Sauerteigbrot mit Knoblauchbutter, natürlich warm. Das war so lecker, da haben wir gleich noch etwas von dem Käse gekauft.

Und weiter geht es. Und, zack….. da sind sie.. die Scottish Borders

Eine traumhafte Landschaft, bei traumhaftem Wetter. Immer am Fluß Tweed entlang, mit hunderten von Schafen und Lämmern.Durch Peebles durch. Ein entzückendes Städtchen. Hier müssen wir wohl dringend noch einmal hin.

Die vorletzte Straße, die wir fahren mußten, war schon etwas kleiner, etwas hügeliger und etwas enger. Außerdem wird hier heute ab Jedburgh eine Autoralley gefahren, die kamen uns alle in einer ziemlichen Geschwindigkeit entgegen. Immer so im 2er oder 3er Päckchen. Spannend.

Aber ehe wir uns versehen, sind wir an unserem Campingplatz in Jedburgh angekommen.

Schnell wieder Tisch und Stühle raus. Klaus geht mit den Hunden die 20 Minuten in die Stadt, um dort dem Trubel zuzuschauen und ein Pint Bier zu sich zu nehmen, die Jungs haben sich wohl mit einem Schälchen Wasser zufrieden gegeben. Ich habe derweil den Platz mit der restlichen Sonne genossen und schnell die Eindrücke von heute festgehalten.

Jetzt lassen wir den Tag mit unserem gekauften Käse ausklingen und freuen uns in den Scottish Borders angekommen zu sein.

Euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht

11. Tag Ein Wunsch wird erfüllt – Blackstone Claydesdale

Ein herrlicher Tag, Sonne, Wolken und nichts vor. Erstmal.

Nur sitzen und lesen. Sehr erholsam. Aber dann um 15 Uhr fangen wir an zu rüsten. Unser Termin ist um 16.30 Uhr. Ca.15 Minuten Fahrzeit haben wir und eine Viertelstunde früher sollten wir ohnehin da sein.

Unser Ziel ist die Blackstone Claydelsdale Farm. Hier erwarten uns 35 Pferde, davon 33 in XXL Ausführung. Die wunderschönen Claydesdales.

Wir werden nett empfangen, Klaus wird für seine Tour ausgerüstet und auch ich bekomme eine gelbe Warnweste mit Aufdruck. So sind wir gut als Gäste der Farm zu erkennen.

Wir bekommen unsere Begleiterinnen zugewiesen und werden in den Stall geführt. Dort wartet schon Bonnie auf Klaus. Fertig aufgesattelt und jetzt nur noch Trensen und dann kann Klaus sein Pferd rausführen. Ich darf noch ein bißchen dabei bleiben, sozusagen als Haus- und Hoffotograf.

Als erstes geht er auf den Reitplatz, die jungen Frauen wollen ja sehen, ob er auch wirklich reiten kann. Nach einer kurzen Zeit kommt Klaus Begleitrin wieder auch auf einem Pferd und nimmt ihn mit zu einem Ausritt in die wunderschöne Ayrshire Natur.

Währenddessen nimmt meine Begleiterin mich mit zu einem Rundgang über die Farm.

Als erstes begrüßen wir die zwei schwarzen Schweine. Von da an wechseln wir eine Weide nach der anderen. Wallisische Schwarznasenschafe, die heute gebadet haben. Sie waren auch wie frisch aus der Badewanne so weiß und hatten eine frische Dauerwelle. Ein nicht so nettes Alpaka verfolgt uns, ein Esel, ein Pony, das sehr schmusig ist uuuuunnnnddd…….. 32 Claydelsdale. Alle wurden mir mit Namen vorgestellt. Ich gebe zu, ich hab sie mir nicht merken können. Alle mußten gestreichelt und geklappt werden, weil sie alle wirklich nette Pferde sind, mit einem zauberhaftem Gemüt. Das älteste Pferd ist 29 Jahre alt, das jüngste 1 Jahr.

Auf dem Hof laufen und fliegen noch einige Pfaue, Gänse und Hühner rum. Abgesehen von den beiden Hütehunden, die plötzlich über den Reitplatz rasten.

Und da kommt Klaus mit seiner Begleiterin zurück auf den Hof geritten. Er steigt überglücklich von seiner Stute. Das war wohl ein nicht zu toppendes Erlebnis. Auf einem Claydesdale durch die schottische Landschaft zu reiten. Und ich hatte eine Stunde Streichelzoo in XXL.

Was für ein schöner Ausflug, er wird uns unvergessen bleiben.

Schnell noch ein kurzer Stop beim Tesco. Wir brauchen noch Brötchen. Und wer steht da? Mein erster Schottenrock auf dieser Reise. Danke an den jungen Mann, das ich ihn fotografieren durfte.

Voll von diesen schönen Erlebnissen fahren wir zu unserem Bauernhofcamping zurück und schmeissen den Grill an. Inzwischen sind wieder neue Gäste gekommen. Unter anderem eine Dame mit einem Scottish Terrier. Da geht die Streichelei gleich weiter.

Morgen geht es wieder weiter. Wir müssen diesen erholsamen Ort verlassen, denn langsam müssen wir wieder Richtung Osten fahren.

Euch allen eine gute Nacht

10. Tag Catrine und Dumfries House

Ein herrlicher Morgen hier auf dem Bauernhofcamping. Langsam erwacht die Welt um uns herum. Die ersten LKW’s kann man auch schon hören. Da ja hier kein gesetzlicher Feiertag ist, rollt der Berufsverkehr wie gewohnt.

Nach dem gemütlichen Frühstück, wird erst einmal der Abwasch getätigt, hatte sich ganz schön was angesammelt. Lasses Bauch ist noch nicht in Ordnung, er mußte natürlich auch von den Schafsköteln kosten und das ist ihm wieder nicht gut bekommen. Deshalb hab ich heute morgen erstmal ein Morosüppchen und Reis für ihn gekocht. Und da meine kleine Wohndose ja alles an Bord hat, konnte die Suppe sogar püriert werden.

Nachdem wir alles wieder frisch hatte, haben wir uns auf den Weg zum DUMFRIES HOUSE gemacht.

Dieses wunderschöne Anwesen aus dem 18.Jahrhundert und einem 2.000 Hektar großem Grundstück ist wirklich sehenswert. Es enthält noch viele Original Möbel und ist bekannt für seine Chippendale Möbel.

2007 wurde von einem Konsortium unter Leitung von King Charles eine Stiftung gegründet, die das Anwesen vor einem Ausverkauf rettete.

Wir haben heute bei herrlichstem Wetter (fast schon zu warm) diesen wunderschönen Park erkundet. Diese riesigen uralten Bäume haben es mir besonders angetan.

Zum Abschluß gab es Scones mit Clotted Cream!! im Gartencafé. Das war ein schöner runder Nachmittag.

Auf dem Rückweg mußten wir noch ein kleines Problemchen lösen. Unser WoMo hatte ein bißchen zu wenig Öl. Ich hab uns in Cumnock eine Werkstatt rausgesucht, die nahe am Weg lag.

Gibsons Auto Services nur wärmstens zu empfehlen, für den, der hier in der Nähe mal ein Problem hat. Der nette Mann kam mit einem neuen Tuch, putzte erstmal den halben Motorraum damit und prüfte über den Ölstab die Menge und kam auch zu dem Schluß, es muß Öl nachgefüllt werden. Kam mit seiner großen Ölkanne zurück und füllte mehr als einen halben Liter ein. Als Klaus fragte, was er dafür bezahlen sollte, sagte der nette Mann, gar nichts, das wäre schon ok. Was für ein Service. Wir waren sprachlos und freuten uns über die nette Geste.

Zurück auf dem Platz haben wir uns leckere Nudeln mit „allem was weg muß“ gemacht. So geht ein schöner Abend langsam zu Ende.

Gute Nacht und schlaft alle gut

9. Tag Abreise aus Sandhead und Fahrt nach Catrine

Heute war Abreise. Bei schönstem Wetter konnten wir uns für die Abreise rüsten und uns auf den Weg machen. 71 Meilen bis zu unserem nächsten Ziel.

Eine so wunderschöne Strecke auf der A77 immer am Meer entlang. An beiden Fähren nach Irland vorbei. Hätte man auch nehmen können.

Zwischenstop um Fotos zu machen. Ein bißchen Verweilen, die salzige Luft atmen, den Blick im Herzen und Gehirn speichern, um den Augenblick mit nach Hause zu nehmen.

Der Berg mitten im Firth of Clyde ist die unbewohnte Insel Ailsa Craig.

In Ayr geht es ab, gar nicht mehr weit, lockt der nächste Aldi und weil wir nicht genau wissen, was uns erwartet und ob wir überhaupt Lust haben, das Womo zu bewegen, schnell was eingekauft.

Und schon sind wir da. Ein ehemaliges kleines Gut erwartet uns. Ganz viele Plätze sind hier schon entstanden, aber keine Rezeption in Sicht.

So, na da gehen wir mal dem Rasenmäher Geräusch nach. Nein,dort nicht, dann mal um die Mauer rum schauen und siehe da. Der Chef auf dem Mäher. Hello, wir sind da und haben gebucht.

Wir werden sehr nett empfangen, er zeigt uns das Sanitärgebäude und wir machen unsere Restzahlung. Einen Platz dürfen wir uns aussuchen.

Angekommen, ausgepackt, etwas gegessen und los geht es zu einem Spaziergang.

Durch die Schafwiese runter zum Fluß Ayr. So eine schöne Natur. In der Ferne können wir das Ballochmyle Viaduct sehen. Es ist von 1850 und wurde und wird von der Eisenbahn befahren. In Großbritannien ist es immer noch der größte Mauerwerksbogen.

Das war ein schöner Spaziergang völlig ungestört in der Natur mit dem Plätschern des Flusses. Mal sehen was der Tag morgen für uns zu bieten hat.

Einen schönen Abend noch und später eine gute Nacht

8. Tag Sandhead and Port Logan

Was für ein schöner Morgen heute morgen. 47. Hochzeitstag bei bestem Wetter. Was will man mehr? Nach einem herrlichen Strandgang mt den Jungs, in Ruhe frühstücken ein bißchen in der Sonne sitzen und in die Bucht von Luce zu schauen, das hat schon was.

Nach dem wir uns gerüstet haben, machen wir uns auf den Weg nach Port Logan. 8 landschaftlich wunderschöne Meilen führen uns in das kleine Hafendörfchen. Hier steigen wir aus und gehen an den Strand.

Schuhe aus und auf dem festen Sand gehen. Herrlich. Mit den Füßen in die irische See. Sehr erfrischend.

Gerne würden wir zur Spitze der Halbinsel fahren und uns den Leuchtturm anschauen, der gegenüber der Isle of Man liegt. Die Straße ist nicht sehr breit, nicht so schlimm wie in Cornwall, aber immerhin. Und dann kommt, was kommen muß, Bauarbeiten auf der Straße mit einem großen LKW, der die Straße blockiert. Wir entscheiden uns, bei der nächsten Gelegenheit umzudrehen.Auf soviel Abenteuer werden wir heute mal verzichten. Stattdessen fahren wir zurück nach Stranrear und werden uns was Leckeres zum Grillen kaufen. In Port Logan gibt es nicht mal einen Kaffee oder Tee.

Die Halbinsel ist wunderschön, touristisch aber in keinster Weise erschlossen. Aber das macht sicher auch den Charme aus.

Auf jeden Fall hatten wir einen schönen sonnigen Tag mit vielen schönen Eindrücken. Morgen geht es wieder weiter. Eine Weile werden wir wohl noch am Meer entlang fahren und dann geht es wieder aufs Land. Lassen wir uns mal überraschen, was da so auf uns zukommt.

7. Tag Sandhead und Portpatrick

Die erste Nacht am Meer. Die Nacht war gut, der Morgen sehr sehr feucht. Oh je, immer wieder Regen und gar nicht mal so wenig. Herrchen naß, Hunde naß. Lasse geht es nicht so gut, hat Durchfall. Er hat gestern am Strand Muscheln geknackt, das war nicht gut.

Also dann erstmal Putz- und Aufräumtag, bei Mensch, Hund und Wohndose. Das tut auch mal gut. Und schau mal, fast alle um uns rum sind abgereist, wie vorher gesagt. Da nutzen wir die Chance und ziehen um in die erste Reihe. Freier Meerblick und gutes Wetter. So kann man genießen.

Trotzdem wollen wir noch ein Stück fahren. Knappe 10 Meilen bis nach Portpatrick. Eine sehr schöne Anfahrt, sehr ländlich und hügelig. Hui, da geht es richtig runter ins Dorf. Herrlich. Och,ist das schön hier. Der Hafen gefällt uns richtig gut. Und mit etwas Vorstellungskraft können wir am Horizont Irland sehen. So nahe sind wir hier dran.

Und hier gibt es heute Nachmittag auch Tea und Scones. Lecker und draußen in der Sonne sitzen. Welch ein Luxus.

Anschließend fahren wir noch die knappen 7 Meilen nach Stranraer zum Einkaufen. Etwas fehlt ja immer. Bei Morrisons war es gut. Nette Leute dort und wir haben alles bekommen, was uns fehlte. Jetzt aber zurück auf unseren schönen Platz. Abendessen und Gassigang am Meer mit den Jungs.

Allen einen schönen Restabend und später eine gute Nacht.

PS.

Das passiert, wenn man ausversehen ein Selfie von sich im Auto macht

6. Tag „Wir wollen ans Meer“. Ab auf die Halbinsel Rhins of Galloway

Leider müssen wir schon wieder Abschied nehmen von unseren grünen, saftigen Wiesen mit dem Schafskot. Es war sehr schön hier, leider war es heute Nacht bedeckt, also blieb uns der wunderbare Sternenhimmel versagt.

Unsere Fahrt führt uns Richtung Norden am Loch Ken entlang nach New Galloway.

Dort biegen wir ab Richtung Newton Stewart,quer durch den Galloway Forest. Wir sind begeistert. Hier ist es very schottisch. Eine so wunderschöne Landschaft geprägt vom gelben Stechginster, Schafen, Lämmern, Galloway Rindern mit ihren Kälbern, Felsformationen, Berge und viel Einsamkeit. Sehr schwach besiedelt alles.

Von Newton Stewart fahren wir nach Wigtown, Scotlands National Book Town. Ein kleines nettes Städtchen. Von dort geht es weiter die Halbinsel „The Machars“ runter nach Whithorn. Von da aus nach Monreith, Port William. Und da haben wir auch das Meer gesehen bzw. die Luce Bay.

Weiter am Meer entlang noch 2x links abbiegen und schon sind wir an unserem Zielort angekommen. Hier ist der Sands of Luce Holiday Park. Hier bleiben wir jetzt die nächsten 3 Nächte um die Halbinsel zu erkunden und den Strand zu genießen.

Tablettenausgabe war schon für die Jungs, dann wollen wir mal unser Essen machen und einen gemütlichen Abend mit Blick aufs Meer genießen.

Euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht.

5. Tag Abschied von Dumfries und Besuch in Kirkcudbright

Heute morgen hat es dann endlich geregnet. Ok , dann packen wir unsere Sachen feucht ein, einmal ist immer das erste Mal.

Wir fahren 28 Meilen ins kleine Städtchen Kirkcudbright. Es liegt am River Dee und hat einen kleinen Hafen, der gezeitenabhängig ist. Wir machen uns auf den Weg zu einem Rundgang. Die Stadt ist eine Künstlerstadt, hier gibt es viele Galerien zu besichtigen. Kleine nette Hinterhöfe, bunte Fassaden.

Unser Rundgang endet wieder am Hafen, wo wir uns eine Portion Fish and Chips holen. Sehr urig hier und es schmeckt gut. Und es war die ganze Zeit trocken.

Nun machen wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Schlafplatz. 14 Meilen, ca. eine halbe Stunde Fahrzeit, durch die löchrigen Straßen. Aber auch durch eine verwunschene Landschaft mit alten Bäumen, großen Bluebell Teppichen, am Woodhall Loch vorbei führt uns unser Weg.

Am Rande des Galloway Forest Parks liegt unser „Hensol Estate Holidays“ Campingplatz. Den teilen wir uns mit einigen Wohnmobilisten und etlichen Zelten auf den weitläufigen Wiesen und ca. 300 Schafen und Lämmern.

Schnell haben wir alles wieder ausgepackt und machen uns jetzt einen gemütlichen Nachmittag, denn morgen geht es ja wieder weiter.

Allen einen schönen Abend und eine gute Nacht

4. Tag Threave Garden & Estate und auf der Jagd nach einem Campingplatz

Mit einem schönen Himmel wurden wir heute geweckt.

Nach dem obligatorischen Gassigang und dem Frühstück ging doch gleich wieder die Überlegung nach einem Campingplatz für die Nacht von Samstag auf Sonntag los. Wir haben ja zwar die Option hier auf dem Platz zu bleiben, mit Umzug auf ein Rasenstück ohne Strom. Geht schon, aber begeistert sind wir nicht.

Dann bin ich im Netz fündig geworden,hab gebucht, wollte mit Karte bezahlen und ……. Not available. Und, wo ist jetzt mein Geld? Auch weg? Keine Ahnung. Dort angerufen, nur eine Mailbox. Drauf gesprochen, abwarten. Wir sind dann mal losgefahren Richtung Castle Douglas. Ein kleines Städtchen mit viel Verkehr und engen Straßen.

Wir fanden den Weg zum Threave Garden. Ob es uns hier gefällt, haben wir da Lust zu? Sehr nett auf jeden Fall seperate Plätze für Mobilhomes. Gutes parken.

Ach los, das sieht doch hier alles sehr nett aus. Mit der Option hinterher das Cafe zu besuchen und einen Snack zu nehmen.

Was soll ich sagen. Ein wunderschön angelegter Garten, der seit den 60er Jahren immer erweitert wurde. Zwischendurch schöne Aussichten auf die Landschaft. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt in all der Blütenpracht und den noch langsam austreibenden Bäumen.

Dann den verdienten Snack eingenommen. Sehr leckeres Sandwich und leckeres Bruschetta an extra ausgewiesenen Hundetischen. Toller Service.

Danach haben wir uns ca. 20 Minuten entfernt auf die Suche nach dem Campingplatz begeben, den ich nicht hab buchen können aber vielleicht doch bezahlt habe? Über tolle löchrige Straßen geht es in Richtung Galloway Forest. Oh, oh, sehr wildromantisch. Wir fahren am Loch Ken vorbei und zack da sind Wiesen mit Schafen und Zelten, eine Frau mit 5 Hunden. Genau das ist unsere Ansprechpartnerin.

Wir haben ihr unser Anliegen erklärt und in der Tat, sie haben morgen auch nichts mehr mit Strom frei. Aber wir können da hinten auf der Wiese zwischen zwei Pods stehen und uns da Strom ziehen.

Das ist ja toll abenteuerlich hier. Wir haben gleich bar bezahlt. Das wollen wir uns doch nicht vorenthalten lassen.

Daraufhin sind wir wieder zurück Richtung Dumfries zu unserem Campingplatz. Wir sind heute auch müde von der Sonne und den Eindrücken. Dann geht es morgen weiter zu neuen Abenteuern.

Ach guck an, jetzt bekommen wir den ersten Regen.

Wir wünschen einen schönen Abend und später eine gute Nacht