Normandie 9/2025

4. Tag, Donnerstag 4. September 2025

Na, wie angesagt hat das Wetter sich beruhigt. Etwas frisch heute, aber wenn die Sonne kam, wurde es angenehm.

Nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg nach Moyaux gemacht. Das ist unser Nachbarort und sehr, sehr nett. Wir haben die kleine Kirche mit dem schiefen Turm besucht. Sehr beeindruckend in ihrer Schlichtheit und sehr alt.

Anschließend haben wir im kleinen Restaurant gegenüber einen Tisch für morgen Abend bestellt.

Noch ein bißchen durch das Dörfchen geschlendert und dann mußten wir doch tatsächlich schon wieder einkaufen fahren. Wieder ging es nach Cormeilles.

Wir hatten gestern schon die leckeren Scampis gesehen und da wir heute von unseren Freunden auf deren Womo Tour besucht werden, mußten wir schnell für einen leckeren französischen Abend einkaufen.

Nachmittags haben wir schön auf der Terrasse Kaffee getrunken. Die Hunde konnten herrlich spielen. Einfach nur Genuß.

Heute Abend gab es dann die leckeren Scampis mit Brot, Tomatensalat, verschiedene Sorten einheimischer Käse und leckere Brandteig Hütchen mit Käse. Dazu französische Musik.

Was will man mehr.

Euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht.

Normandie 9/2025

3. Tag, Mittwoch, 3. September 2025

Genau wie ja schon beim Betrachten der Wettervorhersage vermutet, war heute Relaxtag.

Es stürmte mit teilweise mächtigen Böen und Regengüssen, die es in sich hatten. Ab und an kam auch die Sonne durch.

Wir haben schön gemütlich und in Ruhe gefrühstückt und haben die Kühe beobachtet.Sie haben sich überhaupt nicht von dem Wetter stören lassen. Sehr interessant.

Um 15 Uhr habe ich dann meinen inneren Schweinehund überwunden und bin zum Schwimmbad gegangen. Lou mußte nun endlich mal ein Schwimmbad kennenlernen. Ich war doch sehr unsicher wegen der Rutschgefahrr. Ins Becken stürzen wollte ich nun auch nicht unbedingt. Die Leitern ins Wasser und aus dem Wasser haben mich aber vor eine große Herausforderung gestellt. Alles nicht so einfach. Wie Lou es letztendlich gefallen hat….. ich werde es morgen erfahren.

Auf jeden Fall hatten wir das Bad für uns. Alle anderen vom Platz waren wohl ausgeflogen, sie kamen erst ab 16 Uhr wieder und bevölkerten dann auch das Schwimmbad.

Die Fellkinder mußten dann noch einmal ausgelüftet werden. Anschließend haben wir uns in das nette Örtchen Cormeilles begeben. Ca. 5 km von unserem Platz entfernt in dem kleinen Ort gibt es einen durchaus attraktiven Supermarkt, der alles hat. Also gar nicht so weit weg. Der Weg dahin führte uns durch dichten Wald, eine hügelige Landschaft und netten Häusern vorbei. In dem Städtchen auch die erste Calvados Destille entdeckt. Wie schön. Hier müssen wir unbedingt noch einmal stöbern.

Mit den Einkäufen, die wir gestern vergessen hatten, versorgt, machen wir uns wieder auf den Rückweg. Denn Essen müssen wir ja auch noch. Auf dem Platz angekommen, wieder ein riesiger Regenguss, so dass wir erst nicht aus dem Auto konnten, wir wurden mit einem wunderschönen Regenbogen belohnt.

Bis morgen und euch allen eine gute Nacht

Normandie 9/2025

2. Tag, Dienstag, 2. September 2025

Wir vier haben wunderbar in unserem Hotelzimmer geschlafen. Klaus ist früh mit den Hunden raus und ich konnte noch etwas schlafen. Herrlich. Nachdem Pelle und Greta gefressen hatten, sind wir auch zum Frühstück gegangen. Mein Highlight? Das super leckere Croissant.

Schon um 10 Uhr machen wir uns auf den Weg. Gut zu fahren gehen die 400 km. Einige Mautstellen müssen wir passieren, aber auch das klappt immer besser. Das Wetter ist sehr gut, Wolken mit Sonne.

Die Landschaft ist teilweise eher etwas sehr langweilig, aber auf der Autobahn bekommt man ja eh nicht viel zu sehen. Aber dann, vor uns die Pont de Normandie.Eine imposante Schrägseilbrücke mit einer zentralen Spannweite von 856 Metern. Die Normandie-Brücke war bei Inbetriebnahme die größte Schrägseilbrücke der Welt.

Dem Meer sind wir jetzt ganz nah, denn hier fließt die Seine ins Meer. Aber unser Weg führt uns ja ins Landesinnere nach Calvados. Da wird es auf einmal wunderschön, Landschaft, kleine Städtchen. Wie schön.

Unser Holzhäuschen liegt ganz verwunschen in der Landschaft mit Blick auf eine Rinderweide. Funktioal ist das Häuschen und wir haben uns schon gemütlich eingerichtet.

Die Hunde bleiben jetzt im Häuschen und können in Ruhe schlafen während wir uns in die nächste größere Stadt begeben und den L’eclerc stürmen. Oh je, vielleicht für heute Abend doch ein bißchen zu groß? Na ja, wir schaffen das. Den Einkaufswagen vollgepackt, damit wir für heute und morgen erstmal versorgt sind.

Unser Dorf Moyaux hat einen herrlich schiefen Kirchturm und eine entzückende Ortsmitte. Da freue ich mich schon auf einen Besuch dort zum Stöbern.

Nachdem wir frischen Fisch gebraten haben, sind wir jetzt satt und auch müde von dem Tag.

Bis morgen und habt alle eine gute Nacht

Normandie 9/2025

  1. Tag, 1. September 2025

Tatsächlich, nun ist es soweit. Wir fahren in den Urlaub. Bis ca. 11.30 Uhr haben wir unsere Dinge zu Hause geregelt, den Rest ins Auto gepackt und dann ging es endlich los. 400 km bis zu unserem Zwischenziel. Die Fahrt ging ohne größere Staus und Verzögerungen gut voran.

Um 15.30 Uhr sind wir in unserem Hotel angekommen. Schnell ausgepackt, ist ja nicht viel, das Zimmer begutachtet, ach ist das schön. Groß und toll eingerichtet, fast zu schade für nur eine Nacht.

Dann wieder ins Auto. 11 km bis nach

N a m u r.

Hier kommen wir genau zum Schulschluß und Feierabend an. Viel Verkehr in der kleinen Stadt und wenn man über de Maas will, muß man logischerweise die Brücke nehmen. Dies geht langsam, gibt aber Gelegenheit zu schauen. Unser Ziel ist die Zitadelle. Schon vor dem Jahr 890 gab es die erste Befestigung. Die Zitadelle von Namur wurde innerhab von acht Jahrhunderten zwanzigmal belagert.

Rundherum gibt es wunderbare Parkanlagen die von vielen jungen Leuten belagert werden. Eine wunderbare Sicht hat man von hier oben. Zur Stärkung haben wir uns einen Rose und einen Tee gegönnt und haben uns dann wieder an den Abstieg gemacht. Denn wir haben im Hotel einen Tisch reserviert und haben jetzt auch einen großen Hunger.

Das Essen ist super lecker und wir gehen kugelrund schnell zu unseren Fellkindern, denn die haben auch einen Bärenhunger.

Jetzt lassen wir den Abend ausklingen, denn morgen geht es weiter in die Normandie.

Ich wünsche euch eine gute Nacht

Normandie 9/2025

Vorabend 31.8.2025

So, morgen soll ein neues Abenteuer gestartet werden. Wir, mein Mann Klaus, Pelle, Greta, Knie Lou und ich, wollen uns morgen auf den Weg nach Frankreich machen. Großbritannien fällt auch diesen Herbst aus verschiedenen Gründen aus. Deshalb Frankreich.

Vor 49 Jahren waren wir, damals noch unverheiratet, in der Normandie. Ob wir es wohl wieder erkennen? Ich glaub wohl eher nicht. Zuerst geht es morgen eine Etappe von 400 km bis nach Namur in Belgien. Dort werden wir zwischenübernachten, ich will Lou ja nicht unbedingt überfordern. Mal sehen, wie es dort ist.

Am nächsten Tag soll es dann in die Normandie ins Departement Calvados gehen.

Wir lassen uns überraschen.

Ich werde versuchen zu berichten.

Jetzt wünsche ich allen eine gute Nacht und hoffe,  dass das Reisefieber mich schlafen läßt

18. Und letzter Tag

Das Buffet an Bord war wieder sehr gut. Jeder konnte das Passende für sich finden. In 90 Minuten muß man dann aber auch durch sein, dann ist „Schichtwechsel“.

Aber das war gestern auch gut so, denn es schaukelt schon ganz schön. Zwischendurch konnte man auf dem Weg zum Buffet schon mal die Richtung verlieren.

An sich hatten wir eine zwar etwas schaukelige aber ruhige Nacht. Die Jungs haben brav geschlafen und ich dank einer Übelkeitstablette auch.

oh, schon 6.50 Uhr MEZ. Jetzt schnell raus aus der Koje, frisch machen und anziehen. Die Jungs müssen ausgelüftet werden. Was für brave Jungs. Sie haben doch tatsächlich beide ihr großes Geschäft im Hundeklo erledigt.

Dann können wir in Ruhe zum Frühstücken gehen.

Um 9.30 Uhr dürfen wir zu unserem Womo. Das war nett, aber letztendlich haben wir das Schiff und die Paßkontrolle erst um 11 Uhr hinter uns gelassen. Das hat sehr lange gedauert.

Die Fahrt war unspektakulär, bis wir ab Osnabrück-Lotte bis fast nach Bissendorf Stau hatten. Der Hunger wollte uns auf einen Autohof schicken, a b e r die Ausfahrt war gesperrt wegen eines Unfalls. Also nächste Ausfahrt runter, ein Plätzchen gesucht. Einmal die Hunde auslüften und trinken lassen und wir haben die Reste unseres Proviants gegessen. Geht auch, Hauptsache was essen.

Endlich um 16 Uhr zu Hause.

Welch ein schöner Empfang. Meine Rosen blühen zur Begrüßung. Unsere älteste Tochter ruft an und lädt uns zum Kuchen ein. Das machen wir gerne. Schnell holen wir vorher noch das Lieschen ab. Sie hat auch schon auf uns gewartet.

Schön ist es auch die Kinder und Enkelkinder wiederzusehen ❤️

So, das war eine schöne Reise nach Schottland und England. Wir haben viel gesehen und viel erlebt, viele nette Menschen kennengelernt. Wir kommen gerne wieder.🇬🇧🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿

Froh sind wir, dass unser Lasse so gut durchgehalten hat. Ein tapferer Bursche.

[Übrigens. Ravioli aus der Dose geht gar nicht. Das war vielleicht zu Studentenzeiten eine Mahlzeit, heutzutage aber ein no go. Wobei Lasse gerne probiert hätte. Aber wir waren zu faul zum Kochen an dem Abend.]

Klaus hat uns wieder perfekt durch den Linksverkehr gebracht, toll dass er es so gut kann. Und die kleine Wohndose hat auch alles brav gemeistert und steht jetzt zum Aufräumen bereit.

Vielen Dank für euer Mitlesen und bis bald.

Euch allen ein schönes Pfingstfest

17. Tag Abreise aus Dunstan Hill und Abreise aus Großbritannien 😪

Der Abschied fällt uns schwer. Hier auf dem Campingplatz haben wir uns sehr wohlgefühlt. Wieder einmal waren wir die einzigen Deutschen unter Briten. Wir haben in den 3 Tagen hier viele nette Menschen kennengelernt und mußten fleißig englisch sprechen.

Noch geht es einige Meilen durch die kleineren Straßen mit der schönen Landschaft, doch dann auf die A1 bis kurz vor Newcastle.

Wir halten wieder, wie vor 7 Jahren, beim Outlet ein paar hundert Meter vor der Fähre. Früh, sehr früh sind wir hier. 12.15 Uhr. Aber eine Kauflust kommt hier nicht auf, steht auch viel leer. Einkehren können wir auch nicht, weil die Jungs nicht mit rein dürfen. Für draußen sitzen ist es zu kalt. Es weht ein eisiger Nordwind.

Ok, dann gehen wir zum Womo zurück und plündern den Kühlschrank. Geht auch.

Dann fahren wir die paar Meter zur Fähre. Auch zu früh. Aber dann geht es los. Passkontrolle, Bei den Hunden den Chip auslesen. Geht alles im Sitzen. Dann weiter zum „Filzen“. Was genau sie bei uns allen zu finden hoffen, wissen wir nicht. Aber da unsere Jungs das ganze Womo belegen, kann die nette Zöllnerin auch nicht rein. Sie muß drüber wegschauen. Begeistert war sie, dass wir ein TV an Bord haben. Sie war echt süß.

Dann wieder warten und warten. Heute hat es echt lang gedauert, bis die Wohnmobile an Bord durften. Auf der entgegengesetzten Seite von unserer Kabine stehen wir auch.

Was soll’s. Die Kabine und Hundeklo alles wie gehabt.

Da hier MEZ Zeit an Bord ist, müssen bzw. dürfen wir gleich zum Essen gehen.

Wieder einmal hoffe ich auf eine ruhige See, die Kotzbüttel neben der Tür sprechen eine andere Sprache.

Dies sind nun unsere letzten Stunden in England.

Euch einen schönen Restabend und u n s allen eine gute und ruhige Nacht

16. Tag Warkworth Castle und Craster (und ein zorniges ich)

Heute wollten wir noch eine Burg besichtigen und ein kleines Fischerdorf. Allerdings sind wir erst später losgekommen als geplant. Lasse ging es nicht so gut, so haben wir ihm noch ein bißchen Zeit gelassen, um sich wieder zu fangen. So war es dann auch und wir konnten uns auf den Weg machen.

Unser Weg führte uns bei schönstem Wetter ins 12 Meilen entfernte Warkworth Castle. Es ist urkundlich das erste Mal im 12. Jahrhundert erwähnt. Vermutlich geht die Geschichte aber bis ins 8. Jahrhundert zurück. Mit soviel Geschichte will ich aber den Block hier nicht füllen, eines ist klar die Burgruine liegt ganz wunderschön. Zur einen Seite Landwirtschaft mit Feldern und Schafen und zur anderen Seite der Fluß Coquet, der dann an der 1 km entfernten Nordostküste Englands in die Nordsee mündet.

Die Ruine ist wirklich prächtig. Man kann hier viel treppauf und treppab laufen, hat immer wieder neue Räume und neue Ansichten. Ein paar haben Lasse Pelle und ich mitgemacht, aber nicht alle. Wir wollten uns nicht total verausgaben.

Noch einen kleinen Abstecher nach Amble. Das ist ein etwas modernerer Ort am Ende des Flusses.

Hallo, kann man sooo liegen?? Pelle läßt sich immer neue Verrenkungen während der Fahrt einfallen.

Jetzt machen wir uns auf die Rückfahrt. Wir wollen noch in Craster Station machen. Aber das wird ein wenig zum Hindernislauf. Wo ist der richtige Parkplatz für uns? Erstmal suchen. Ok, gefunden. Parkautomat, auch gefunden. Ok, keine Kartenzahlung. Irgendwas stimmt mit dem Teil nicht. Bargeld will es haben. Na gut, die letzten Pfund rauskramen und in den Schlund des Parkautomaten werden.

Gut, dann den Weg, den alle gehen und siehe da, herrlich das Meer und es duftet nach geräucherten Heringen. Hier ist nämlich weit und breit das einzige Dorf, wo es geräucherte Heringe gibt.Oh, da der Pub sieht gut aus, mit Tischen auf der Terrasse am Meer.Wir schauen uns die Karte an, ich will drin etwas bestellen. Pech gehabt, es gibt erst um 17 Uhr wieder etwas zu essen. Ich komme aus dem Pub ……und…… dichter Nebel. Nichts mit Fotos vom schönen blauen Meer in der Sonne und einem leckeren Essen.

Dann jetzt aber schnell zum The Kipper Shop. Das ist nämlich das einzige Geschäft, das die geräucherten Heringe verkauft. Wir haben schnell welche ergattert.

Jetzt marschieren wir den Weg zurück zum Womo. Ich bin sauer, alles was ich mir ausgedacht hatte, hat nicht geklappt. Na ja, wer weiß wozu es gut ist. Vielleicht hätte ich mir mit den Muscheln den Magen verdorben?! Man muß es dann so nehmen wie es ist.

Wir fahren zurück zu unserem Platz und werden jetzt gleich unsere wunderbar geräucherten Heringe essen.

Seht ihr den Rauch aufsteigen, der sich mit dem Seenebel vermischt?Das riecht so lecker nach den geräucherten Heringen

Dann wird gepackt. Morgen kommt die letzte Etappe zur Fähre.

Euch einen schönen Restabend und später eine gute Nacht

15. Tag Bamburgh Castle und Seahouses Harbour

Das Wetter weiß nicht so genau, was es will. Erst war ja Dauerregen für heute angesagt, das ist ja nicht eingetreten, dafür ist es aber heute ziemlich neblig und diesig.

Wir machen uns auf den Weg, die Küste zu erforschen. Unser Weg führt uns zum Bamburgh Castle.

Die Straßen dorthin sind recht idyllisch, aber auch manchmal ein bißchen eng. Vor allem, wenn einem der riesige Linienbus an der schmalsten Stelle entgegenkommt. Überall am Straßenrand gibt es kleine Buchten an denen Autos parken, die Leute dazu, sind zum Strand gegangen. Das ist einfach phantastisch.

Nach 11 Meilen haben wir unser Ziel erreicht. Da liegt es das Castle, hoch auf einem Felsen an der Steilküste. Das Castle hat eine Geschichte, die weit zurück reicht. Ursprünglich soll es eine keltisch bretonische Festung gewesen sein. Im 17. Jahrhundert verfiel das Schloss uaufgrund finanzieller Schwierigkeiten. Schließlich wurde es 1894 von dem Industriellen William Armstrong gekauft, der dann die Restaurierung abschloss. Das Schloss gehört immer noch der Familie Armstrong. Und was soll ich euch sagen, Lady Armstrong habe ich heute kennengelernt. Sie sprach mich auf meine Wanderstöcke an, die fand sie so toll. Erst war ich etwas irritiert, so typisch deutsch dachte ich, was will sie von dir??? Wieso spricht sie dich auf die Stöcke an? Wir haben uns erstmal als Deutsche geoutet und dass sie doch bitte langsamer sprechen soll. Und dann sind wir total nett ins Gespräch gekommen. Eine reizende Lady und sie hat sich wirklich nur für meine Stöcke interessiert, hat noch ein Foto davon gemacht und dann sind wir nett auseinander gegangen.

Wir haben noch einen kleinen Imbiß zu uns genommen. Im Victorian Stables sind auch Hunde erlaubt. Das nehmen wir gerne in Anspruch, denn draußen tröpfelt es etwas und außerdem war das früher mal der Pferdestall und wir saßen in einer Pferdebox und haben unser Sandwich genossen.Da fühlten wir uns gleich wie zu Hause.

Auf dem Rückweg haben wir noch einen Stop in Seahouses eingelegt. Ein kleines Fischerdörfchen, in dem es sehr viele kleine Geschäfte gibt und einen tollen ursprünglichen Hafen. Es werden Bootsfahrten nach Farne Islands angeboten. Leider bin ich ja nicht so wirklich seefest, sonst hätte ich gerne so eine Fahrt gebucht. Puffins gucken, das wäre es noch gewesen. Na gut, was nicht geht, geht nicht.

Seahouses ist auch für seine Geschichte rund um Grace Darling bekann, die mit ihrm Vater in einem Ruderboot aufs Meer fuhr und viele Menschen gerettet hat. Ein RNLI Rettungsboot trägt ihr zu Ehren ihren Namen.

So, für heute haben wir genug Geschichte erlebt, jetzt sind wir wieder auf unserem Campingplatz und lassen den Tag ausklingen.

Euch einen schönen Restabend und später eine gute Nacht

14. Tag Reisetag und Ankunft an der Nordsee in Dunstan Hill

Nun werden wir uns von Schottland verabschieden. Noch einmal durch Jedburgh fahren und der Abbey einen Blick zuwerfen. Ein paar Meilen und dann haben wir England erreicht.

So eine wunderschöne Reise. Erst durch die Scottish Borders, abgelöst von England’s Border.

Ein netter Halteplatz um Abschied zu nehmen und England zu begrüßen. Northumberland heißt uns willkommen.

Wir fahren weiter durch wunderschöne Landschaften und können uns gar nicht satt sehen. Plötzlich kleine Dörfer, dann wieder viel Landschaft, kaum Besiedelung, dann ein Marktstädtchen, plötzlich eine Sehenswürdigkeit, ein Loch, ein Fluß, kleine Brücken, die passiert werden wollen. Und natürlich Schafe. Immer wieder Schafe.

Die letzte Straße zum Campingplatz und schon sind wir da. Sehr schön gelegen. Wir bekommen einen Platz zugewiesen und richten uns ein. Hier werden wir die letzten 3 Tage unserer Reise verbringen. Bevor es am Donnerstag auf die Fähre geht.

Aber jetzt machen wir uns erst einmal auf den vielgepriesenen Dog Walk zum Strand. 20 Minuten soll es nur dauern. Pah, da müssen wir aber mal dran arbeiten, liebe Engländer und liebe Schotten, das hat gestern schon nicht geklappt mit den 20 Minuten. 40 sind es locker geworden, für einen Weg. Und das ganze über Stock und Stein, Felder und über eine Farm, den Golfplatz kreuzen und da …… Die Nordsee in ihrer ganzen Pracht. Ein wunderbarer Strand. Herrlich ist es hier. Kurze Pause und dann machen wir uns auf den Rückweg.

Am Platz angekommen ist es frisch geworden, wir werden uns wohl gleich ins Womo zurückziehen und uns ein Abendbrot machen.

Habt einen schönen Abend und später eine gute Nacht