Normandie 2026

12 . Tag, 11. Mai 2026, Westküste der Halbinsel Cotentin

Mit herrlichstem Sonnenschein wurden wir heute morgen geweckt. Da könnten wir doch mal schwimmen gehen. Ach nee, der Pool öffnet erst um 10 Uhr. Na gut. Dann fangen wir direkt mit unserem Ausflug an.

Ungefähr eine Stunde mußten wir fahren, um nach St.-Germain-sur-Ay zu gelangen.

Zuvor kamen wir durch Saint-Sauveur-le-Vicomte. Direkt vor uns eine normannische Burg. Ursprünglich aus dem 10.  Jahrhundert. Wurde bis zum 17. Jahrhundert immer wieder erneuert. Die Bestigungswälle haben alle Kriege überstanden. Heute beherbergt das Schloß ein Altenheim.

Auf den nächsten Kilometern umgab uns eine ziemlich flache Landschaft. Wir dachten gleich an Ostfriesland.

Der Strand von St.-Germain-sur-Ay ist sehr schön.  Der kleine Ort an sich ziemlich tot.

Also weiter zum Lindbergh Plage. Er hat seinen Namen erhalten, weil ein Bauer meinte, er hätte den Motor des Flugzeugs über sich gehört. Tatsächlich hat Lindbergh 2 Wochen später Lessay besucht, somit wurde er bestätigt.

Dieser Strand ist einfach phantastisch und wir waren sehr alleine dort. Wir und auch die Hunde hatten großen Spaß am Strandgang.

Danach ging es weiter nach Portbail-sur-mer. Wow. Das sieht ja wohl phantastisch aus. Portbail liegt an der Trichtermündung der Olonde. 2 Kirchen gehören auch dazu.

Dann haben wir den nächsten Supermarkt besucht. Für das Abendessen einkaufen und Hunger/Durst hatten wir auch mal wieder.

Alkoholfreies Bier mit Brombeer/Blaubeergeschmack. Lecker
Lecker Wasser

So. Fahren wir jetzt nach Hause und machen morgen weiter? Ach nee, wir fahren weiter. Nach

Barnville-Carteret. Dieser Ort, aus 3 Orten zusammengefaßt, liegt am Mündungstrichter der Gerfleur. Sehr interessant im Hafen ein bißchen den Fischerbooten zuzuschauen.

Danach fahren wir noch zum Cap de Carteret mit dem Leuchtturm. 

Schon wieder Begeisterung pur. So schöne Aussichten, das grünschimmernde Meer, die endlosen Strände, die Kanalinseln vor uns. Wir können uns nicht satt sehen, möchten uns gar nicht trennen.

Klaus ist noch auf den Leuchtturm gegangen. Gut, dass ich nicht mit bin. Die Stufen waren dann doch nicht so angenehm.

Das hatte wohl etwas von einer engen Hühnerstiege

Ich hab inzwischen mit den Fellkindern gewartet.

Barnville-Carteret ist sehr schön. Ein richtiger mondäner Badeort. Dort war richtig Leben. Viele Geschäfte, die auch geöffnet waren. Im Sommer möchte ich hier auf gar keinen Fall sein.

Hier an der Westküste haben wir so viele deutsche Autos gesehen, wie in den vergangenen 10 Tagen nicht. Sie scheint sehr beliebt zu sein. Die großen kilometerlangen Strände sind hier auch wirklich sehr schön. Aber die Ostküste gefällt mir einfach besser.

Allen einen schönen Abend und später eine gute Nacht

Normandie 2026

11. Tag, 10. Mai Sturmgebrus und noch einmal Saint-Vaast-la-Hougue

Eigentlich war gemütliches Abhängen angesagt. Es regnete morgens und es stürmte ziemlich. Gegen Mittag dann ein Kommentar vom Sofa. Wo fahren wir jetzt hin? Eh, eigentlich gar nicht. Na gut, dann doch.

In Saint-Vaast-la-Hougue fahren wir zur kleinen Seemannskapelle und parken dort.

Wir gehen kurz in die Kapelle und entzünden eine Kerze. Das ist wirklich traurig. Ganz viele kleine Gedenktafeln , teilweise mit Fotos, hängen an den Wänden. Oft sehr junge Männer, die auf See geblieben sind.

Dann gehen wir direkt am Meer Richtung Festung.  Alle Achtung, was für ein Wind. Da muß man sich schon an den Weg halten, um nicht runtergeweht zu werden.

Nach einem doch etwas längerem Gang, haben wir die Festung erreicht, die Ludwig der XIV.  nach einer Vernichtung seiner französischen Flotte um 1692 von seinem Festungsbaumeister Vauban das Fort errichten ließ.

Dann fing das Wetter an, uns eine Nase zu ziehen. Wir sind dann unterhalb des Deichs zurückgegangen. Jetzt gegen den Wind. Das machte die Sache nicht einfacher. Auf den letzten Metern hat uns dann der Regen noch erwischt.

Wir sind richtig gut durchlüftet worden.

Gerne hätten wir einen Kaffee und vielleicht einen Crepe gehabt. Aber wir kennen es ja schon. Alles zu.

Ein Stückchen raus, schon auf unserem Rückweg eine Boulangerie. Hier kehrten wir ein. Es war nicht nur sehr gemütlich,  sondern die Damen dort waren auch sehr nett. Na,  und erst die Zitronentarte. Einfach lecker. Gestärkt konnten wir dann den Rückweg antreten. Das Wetter war dann auch wirklich nicht mehr schön.

Jetzt haben wir uns die Heizung angemacht und genießen den Sonntag Abend.

Einen schönen Abend wünsche ich auch und später eine gute Nacht

Normandie 2026

10. Tag, 9. Mai 2026 Barfleur und Utah Beach

Heute Vormittag führt uns der Weg nach Barfleur. Dort war heute nämlich Markt. Ganz entzückend. Ein paar Marktstände direkt an der Hafenkante. Obst und Gemüse, Käse, natürlich Fisch, ein bißchen Kleidung und der niedlichste Schmuckstand, den ich je gesehen habe.

Eine kleine pinke, flauschige Kuschelweste mußte mit😂.

Danach sind wir Richtung Utah Beach gefahren. Dieser Landungsstrand ist der Einzige, denn wir noch nicht kennen.

Der Weg führt an kilometerlangen Sandstränden vorbei. Einfach nur traumhaft. Sehr wenig besiedelt. Überhaupt nicht touristisch erschlossen.

Utah Beach war der Deckname der ca. 5 km langen Küstenlinie. Nachzulesen alles in Wikipedia. Schon sehr beeindruckend diese Gedenkstätte.

Nachdem wir unseren Rundgang gemacht haben,  sind wir in dem einzigen Restaurant eingekehrt. Endlich gab es mal mittags etwas zu essen 😂  Sehr nett war es dort. Bei der Bestellung sollte ich meinen Vornamen sagen, aber damit kann in Frankreich keiner etwas anfangen. Also sagte Klaus, so ähnlich wie Utah.

Als ich an der Theke bezahlen wollte, fragte der durchaus sehr charmante Barkeeper nach meinem Namen, den er natürlich nicht fand. Ich sagte dann Utah. Ah, ja. Ich bin Etienne. So charmant, er wäre früher genau mein Beuteschema gewesen🙈😂.

Ja früher.

Na gut, dann machen wir einen schönen Strandspaziergang. Der Strand ist hier wunderbar. Unzählige Muscheln haben wir gefunden. Da wir ja noch keine Muscheln zu Hause haben, mußten einige mit.

Auf dem Weg zurück säumten so einige Kirchen unseren Weg. Leider verschlossen.

Zuhause angekommen hat Greta alles im Griff.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht.

Normandie 2026

9. Tag, 8. Mai 2026 Viadukt von Fermanville

Gestern Abend haben wir dann lecker gegessen. Ein köstliches Dreigang Menu.

Heute haben wir es ruhig angehen lassen. Es ist ja Feiertag. Tag des Sieges 1945.

Da überall Feierlichkeiten sind, hatte ich keine Lust mich dazwischen zu mischen . Als Deutsche fühle ich mich da nicht wohl.

Da wollten wir nur ein bißchen in die Natur gehen.

Gegen Mittag sind wir dann gestartet. Eine Wanderung zum Viadukt von Fermanville.

Der/das Viadukt umfaßt 20 Bögen, ist 242,4 m lang,  5 m breit und 32m hoch. Er wurde 1911 in Betrieb genommen für die Zuglinie Cherbourg – Barfleur. 

4 Bögen wurden am 21.6.44 von der Deutschen Wehrmacht gesprengt, 1947 wieder aufgebaut. 1950 wurde der Zugverkehr ganz eingestellt.

Der Weg führte uns erst eine schmale Asphaltstraße immer bergauf. Nach ca. 1 km hatten wir ihn erreicht. So schön hier. Ein paar wenige Häuser mit riesigen Grundstücken liegen an unserer Strecke.

Dann eine leichte Verunsicherung, wie kommen wir da jetzt rauf. Erst sind wir etwas zu weit gegangen, war aber sehr schön und die Fellkinder konnten Füße kühlen und etwas aus dem fließenden Bach trinken.

Wieder ein Stück zurück. Ah, da können wir raufgehen. Nicht so einfach, geht aber

.

Dann sind wir oben über den Viadukt gegangen, leider hat man da wirklich keine gute Sicht. Ein Zaun ist gespannt, wegen evtl. Selbstmörder.

In weiter Ferne sieht man das Meer

Von nun an wurde es richtig abenteuerlich. Wir wußten nämlich nicht, wie wir wieder zurückfinden.  Gleiche Strecke wäre ja einfach und schnell gewesen. Also machen wir uns auf den Weg. Nach mehrfachem Nachfragen bei französischen Wanderern, hofften wir den richtigen Weg zu finden.

Und ja, wir hatten ihn. Das dicke Ende kommt zum Schluß. Total hohe Stufen zum Friedhof runter, dahinter ist nämlich der Parkplatz mit unserem Auto

Das war für Pelle und somit auch für das Herrchen ein schwieriger Abstieg.  Von mir will ich mal gar nicht reden. Wäre ich gestürzt, wäre ich gleich auf dem Friedhof gelandet😂😵‍💫.

Davor ist ein noch ganz langer Abstieg mit diesen „Stufen“

Auf dem Friedhof angekommen, gleich ein Grab mit englischen Flaggen und einem frischen Blumengesteck. Ein Grabstein für drei englische Soldaten. 22, 20 und 20 Jahre alt. Das macht traurig. So junge Menschen.

Ich bin froh, dass wir uns heute zurückgehalten haben mit unserer Sightseeingtour.

Das macht 😢 traurig

Zuhause angekommen,  sind wir richtig schön kaputt und genießen unsere Terrasse und unser kleines Stück Garten.

Wir wünschen einen schönen Abend und später eine gute Nacht

Normandie 2026

8. Tag, 7.  Mai 2026, Dunes des Biville

Tja, heute morgen wollten wir nach Cherbourg auf den Markt fahren. Für unsere Verhältnisse waren wir früh unterwegs. Sind ja nur 11 km.

Bei Einfahrt in die Stadt ist das riesige MSC Kreuzfahrtschiff nicht zu übersehen.  Und ja, da sind sie, die Touristen. 6.300 Passagiere und 1.700 Besatzung kann die Virtuosa aufnehmen. Und dementsprechend viele Menschen ergossen sich in die Stadt.

Parkplatz war für uns auch keiner zur Verfügung.  Und überhaupt, mit den Hunden und so vielen Menschen…. Nein, danke. Kurz umdisponiert.

Wir fahren nach  Biville in die Dünen. Hier ist es traumhaft. Dann haben wir mit Pelle und Greta einen schönen Strandspaziergang gemacht.

Das Dünengebiet hier umfaßt ein Areal von 200 Hektar.

Danach wollten wir die schöne Kirche erkunden, die wir auf dem Hinweg gesehen haben. Aber leider alles zu.

Also weiter zum Jardin Botanique de Vauville. Wir hätten gerne vorher in dem netten Restaurant im Dorf etwas gesnackt und getrunken. Keine Chance.  Kein Parkplatz. Alles voll. Erstaunlich.

Ok. Dann machen wir auf dem Parkplatz etwas Pause und warten, bis der Garten um 14 Uhr öffnet.

Ein Salon de The ist beim Eingang dabei. Da haben wir uns erstmal erfrischt.

Dann haben wir uns auf den Rundgang begeben. 5 Hektar und 1 200 spezielle Pflanzen. Einfach nur wunderschön.

Das war ein toller Tag. Immerhin unser

           49. Hochzeitstag.

Jetzt gehen wir essen und haben einen schönen Abend und schwelgen ein bißchen in Hochzeitserinnerungen.

Einen schönen Abend allen und später eine gute Nacht

Normandie 2026

7. Tag, 6. Mai 2026 Reville und Saint-Vaast-la-Hogue

Eigentlich wollten wir heute Vormittag auf den Markt in St.-Pierre-Eglise. Wir waren ein bißchen spät dran und es tröpfelte auch etwas.

Wir sind dann später nach Saint-Vaast-la-Hogue gefahren.

Auf dem Weg dahin fühlten wir uns doch sehr an Cornwall erinnert. Sehr schmale Straßen und hohe Hecken. Landschaftlich so wunderschön.

In Le Vast machten wir einen kurzen Stop um uns das Herrenhaus mit dem kleinen Wasserfall näher anzusehen. Leider ist das Haus aber in gar keinem guten Zustand mehr. Das ist wirklich schade.

Danach geht es weiter bis zum Hafen von St. Vaast.  Hier liegen Fischerboote, -Schiffe und Segelyachten nah beieinander.  Das Amphibienboot fährt gerade rüber zur Ile de Tatihou. Zwei Fischerboote kommen rein. An Deck vollbeladen mit Wellhornschnecken.

Als wir weiter am Hafenbecken langgehen, kommen wir dazu, wie die Boote und Fangkörbe schon gereinigt werden. Die Ware ist schon abgeholt. Alles wird super sauber gemacht für die nächste Tour.

Alles sehr interessant anzuschauen. Nur haben wir ein Problem,  um diese Uhrzeit bekommen wir absolut nichts mehr zu essen. Vor 19 Uhr spielt sich nichts ab.

Wir beschließen hungrig einkaufen zu gehen🤷‍♀️🙈. War ja noch nie eine gute Idee.

Vorher machen wir noch einen Abstecher in die Kirche Eglise Saint-Martin de Reville.

Ein kleiner Aufstieg führt zum Entree. Oh, gerade ist wohl eine Trauerfeier zu Ende gegangen.  Die Glocken läuten, die Blumen werden rausgetragen, die letzten Klänge von Ave Maria verstummen.

Wir werden sehr nett begrüßt von einem Presbyter. Wir sollen doch bitte reinkommen und solange bleiben wir wir wollen. Aber der Weihrauchgeruch schlägt mir auf den leeren Magen.

Jetzt aber weiter zum Einkaufen. Was für ein wunderbarer Supermarkt. Intermarche. Die schönsten frischen Lebensmittel. Da können wir uns richtig austoben. Auch frischen Fisch gibt es hier.

So jetzt aber ab nach Hause. Dort angekommen ist gar keine Zeit für Essen kochen. Das Wetter klart auf, die Sonne kommt. Ab an den Strand. Ist das schön hier unten.

Danach wurde dann aber auch endlich gekocht.

Nun allen einen schönen Restabend und später eine gute Nacht❤️🇫🇷

Normandie 2026

6. Tag, 5. Mai 2026, Phare de Gatteville

Ach ist das herrlich, morgens ausschlafen zu können. Das ist wirklich Urlaubsgenuß.

Nach dem wieder leckeren Frühstück,  machen wir uns langsam ausgehfertig. Das Wetter ist gar nicht so schlecht, es tröpfelte ein bißchen. Aber war auch schnell wieder vorbei. Im Laufe des Tages ist es immer schöner geworden.

Erstes Ziel war der Phare de Gatteville. Zweithöchster Leuchtturm Frankreichs. 75 Meter, 365 Stufen, 52 Fenster, 12 Stockwerke. 1835 in Betrieb genommen.

Dann fuhren wir weiter. Stoppen bei der Kirche Eglise Saint-Pierre de Gatteville. 

Immer wieder gibt es hier in den kleinen Ortschaften diese imposanten Kirchen. Diese hat uns animiert anzuhalten und reinzugehen.

Sehr imposant, aber sicher ein hoher Renovierungsstau.

Weiter über Reville, ein sehr schöner Ort, nach Jonville. Da gab es das kleine Restaurant „Le Goéland Plage“. Direkt am Strand. Die Fellkinder dürfen mit rein. Nette Niederländer aus Mastricht kennengelernt.

Wir haben die leckeren Crevetten und die wunderbare Aussicht auf die Ile Tatihou genossen.

Noch einen leckeren Kaffee zum Abschluß. Beim abschließenden Toilettengang haben wir festgestellt, dass das Strandrestaurant  und die Küche um einen Bunker herum gebaut worden ist. Sehr skurril.

Jetzt wurde es auch Zeit für einen schönen Strandspaziergang. Bei ablaufendem Wasser haben wir den Strand richtig genossen. Die Fellkinder konnten sich mal richtig im Sand wälzen. Bißchen Fotoshooting muß ja auch sein.

Jetzt wird es auch Zeit wieder ins Quartier zu fahren. Vorher aber noch in Barfleur in die Boulangerie.

Eine wirklich kunstvolle Verpackung

Zuhause angekommen, voll mit schönen Eindrücken, gab es Abendbrot. Leckeren französischen Käse, ein frischer Salat und anschließend zum Dessert

so ein leckeres Teil. 😋❤️

Euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht

Normandie Mai 2026

5. Tag, 4. Mai 2026, La Hague

Nach dem gemütlichen Frühstück haben wir uns auf den Weg Richtung Cap de la Hague gemacht.

Dafür mußten wir durch Cherbourg, an den Häfen vorbei, die Altstadt gestreift, Napoleon auf seinem Pferd begrüßt.

Dann weiter nach Auderville. Weiter nach Goury.  Hier konnten wir das Haus des Rettungsboots oder der Rettungsboote bestaunen.  Es wurde aber auch rundherum noch gebaut und gepflastert. Viele Spuren führen ins Meer.

Insel Alderney

Und dann, der Leuchtturm, 48 m hoch ist der Phare de la Hague. Mit dem Wandern auf dem Zöllnerweg hat nicht so geklappt. Entweder haben wir nicht den richtigen Zugang gefunden, oder es ging wirklich sehr steinig weiter. Das hat uns nicht so gut gefallen und für die Hunde nicht zumutbar.

Wir fahren weiter. War aber gar nicht so einfach zu finden, wo wir hin wollten. Aber letztlich ist es uns doch gelungen. Und es hat sich so was von gelohnt.

In Gruchy steht das Geburtshaus des Malers Jean-François Millet. Leider hatte das Museum heute geschlossen.

Wir wollten aber an die Küste. Aussicht genießen. Im Reiseführer steht, dass der Fußweg dahin in einen Pfad übergeht.

Na, schauen wir mal.  Ja, es geht immer bergab. Die Straße, der Fußweg und tatsächlich plötzlich ein Pfad. Sehr uneben, sehr holprig,  sehr schmal.  Erst an entzückenden Häusern vorbei, den etwas dunkleren überschatteten Fußweg, dann der holprigen Pfad mit

            der faszinierenden Aussicht.

Einfach nur traumhaft schön. Ein bißchen auf der Bank ausruhen und die Aussicht genießen und dann wieder zurück. Alles bergauf, aber mit den wunderschönen Bildern im Kopf.

Müde, hungrig und durstig zurück, schnell was Einkaufen und Essen machen. Feierabend. Einer schöner Tag war das.

Euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht

Normandie Mai 2026

4. Tag, 3. Mai 2026 Fermanville und Barfleur

Heute morgen haben wir erst einmal richtig schön ausgeschlafen.

Der Blick aus dem Fenster zeigt uns Nebel über dem Meer. Aber er verflüchtigte sich relativ schnell.

Wir sind dann mit den Fellkindern runter in unsere Bucht gegangen.  Über die platzeigene Brücke immer bergab.

Tja, und es war Flut und ich konnte nicht an den Strand. Zu tief und zu hoch um wieder rauf zu kommen. Die Knie halt. Aber egal, die nächste Ebbe kommt bestimmt und dann ist der Weg frei für mich. Trotzdem ist es herrlich.

Wieder zurück gab es erstmal Frühstück. War schon fast Mittag. Frisches Baguette, lecker Ei und dies und das. Lecker.

Am Nachmittag haben wir uns entschlossen noch ein bißchen was zu unternehmen.  Also alle ab ins Auto und Richtung….

Fermanville zum Phare du Cap Lévi.

Die Straßen erinnern uns aber sehr an Cornwall. Enger geht immer. Aber wir werden belohnt.

Na, die Küste ist ein wahrer Augenschmaus. Sooo schön. Wir machen einen kleinen Spaziergang an der Küste bis zum Leuchtturm.

Auf dem Rückweg treffen wir auf ein englisches Ehepaar mit einem Hund. Ich hörte nur “ ein Scottie“. Schon war ein nettes Gespräch im Gange. 20 Minuten haben wir uns nett ausgetauscht. Über England und Schottland.  Maureen und Steve . Sehr nett, dass sie immer fragen, wie man heißt. Das hatten wir letztes Jahr auf dem Platz in Calvados auch.

Dann sind wir noch nach Barfleur gefahren. Ich war doch so neugierig  auf Barfleur. Lese doch schon seit Wochen eine Krimiserie, die hier spielt.

Und siehe da, es ist genau wie beschrieben. Die Ebbe im Hafen, die Schiffe und Boote liegen auf der Seite, die trutzige Kirche am Ende des Hafens.  Ach wie schön.  Wir sind im Café de France eingekehrt. Ein Kaffee und ein Crepe confiture de fraise. Der war lecker.

Wir werden bestimmt noch das eine oder andere Mal nach Barfleur fahren und den Ort näher erkunden.

Dann ab nach Hause. Schließlich wollten wir uns ja noch etwas kochen. Wenn man den Gashahn nicht mittags abgedreht hätte, weil man dachte es wäre der Wasserhahn…. , hätte es auch schon etwas früher Abendbrot gegeben. Typisch wir.

Aber letztendlich hat alles noch geklappt.

Jetzt genießen wir die ersten Eindrücke und den schönen Abend und wünschen später eine gute Nacht

Normandie Mai 2026

3. Tag, 2. Mai 2026, Reisetag zu unserem Zielort L’Anse du Brick, Maupertus-sur-mer

Heute morgen ging es früh los. Die letzten Sachen einpacken, Häuschen besenrein machen und auschecken. Nett war es hier.

548 km liegen vor uns. Ohne Frühstück.  Aber Croissants und Kaffee ist an Bord.

Erstmal einige Kilometer fahren und dann gab es Frühstück aus der Tüte. Lecker so ein warmer Kaffee mit einem frischen Croissant.

Erstmal wieder fahren und dann noch einmal Pause. Die Fellkinder müssen sich auch mal die Beine vertreten und pimailen. Greta ist seit heute läufig. Das ist ein bißchen schade, aber so ist die Natur.

Ein Meilenstein ist die Brücke Pont de Normandie. Das ist wieder ein schönes Erlebnis hoch über der Seine zu fahren.

Wir fahren an all den Orten vorbei, die wir im letzten September besucht haben. Schöne Erinnerungen werden wach. Dann kommt der erste Ort, den wir nicht kennen. Wir sind gespannt auf die Landschaft und auf die Häuser hier.

Wir sind so angenehm überrascht. Eine wunderschöne Landschaft wartet auf uns. Die Häuser sind auch sehr schön, ein bißchen wie in der Bretagne.

Und endlich sind wir da . Wir werden super nett am Empfang begrüßt und dürfen schon um 15 Uhr unser Haus beziehen.

Das Haus, man nennt es hier Villa, ist wirklich gut. Und der Blick aufs Meer ist tatsächlich auch da. Was wollen wir mehr.

Zwei nette junge Männer kommen mit dem Golfcar und fragen, ob wir einen Grill haben möchten. Das ist doch total nett. Zack steht ein sauberer Holzkohlegrill auf unserer Terrasse.

Nachdem wir alles im Haus verstaut haben, machen wir uns noch auf den Weg zum nächsten Supermarkt. Wir haben ziemlichen Hunger.  Der Einkaufswagen wird auch schon gut gefüllt.

Jetzt sind wir satt und müde. Morgen ist ein neuer Tag.

Allen später eine gute Nacht