11. Tag, 10. Mai Sturmgebrus und noch einmal Saint-Vaast-la-Hougue

Eigentlich war gemütliches Abhängen angesagt. Es regnete morgens und es stürmte ziemlich. Gegen Mittag dann ein Kommentar vom Sofa. Wo fahren wir jetzt hin? Eh, eigentlich gar nicht. Na gut, dann doch.

In Saint-Vaast-la-Hougue fahren wir zur kleinen Seemannskapelle und parken dort.

Wir gehen kurz in die Kapelle und entzünden eine Kerze. Das ist wirklich traurig. Ganz viele kleine Gedenktafeln , teilweise mit Fotos, hängen an den Wänden. Oft sehr junge Männer, die auf See geblieben sind.

Dann gehen wir direkt am Meer Richtung Festung.  Alle Achtung, was für ein Wind. Da muß man sich schon an den Weg halten, um nicht runtergeweht zu werden.

Nach einem doch etwas längerem Gang, haben wir die Festung erreicht, die Ludwig der XIV.  nach einer Vernichtung seiner französischen Flotte um 1692 von seinem Festungsbaumeister Vauban das Fort errichten ließ.

Dann fing das Wetter an, uns eine Nase zu ziehen. Wir sind dann unterhalb des Deichs zurückgegangen. Jetzt gegen den Wind. Das machte die Sache nicht einfacher. Auf den letzten Metern hat uns dann der Regen noch erwischt.

Wir sind richtig gut durchlüftet worden.

Gerne hätten wir einen Kaffee und vielleicht einen Crepe gehabt. Aber wir kennen es ja schon. Alles zu.

Ein Stückchen raus, schon auf unserem Rückweg eine Boulangerie. Hier kehrten wir ein. Es war nicht nur sehr gemütlich,  sondern die Damen dort waren auch sehr nett. Na,  und erst die Zitronentarte. Einfach lecker. Gestärkt konnten wir dann den Rückweg antreten. Das Wetter war dann auch wirklich nicht mehr schön.

Jetzt haben wir uns die Heizung angemacht und genießen den Sonntag Abend.

Einen schönen Abend wünsche ich auch und später eine gute Nacht

Von admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.