Die Sache mit dem Frühstück gestaltet sich hier schwierig. Die Auswahl ist groß, aber zuuuuu mächtig alles. Haben uns dann entschieden. War immer noch zu viel. Aber lecker.
Wir haben uns dann gemütlich auf den Tag vorbereitet. Natürlich mal wieder verlaufen. Wir haben dann aber doch die Abfahrtsstelle der Sightseeingbusse gefunden.
Da Pelle (und ich) nicht so sehr viel laufen mögen, haben wir uns für die Busse entschieden. Außerdem würden wir fußläufig nicht so viel sehen können.
Die erste Route führte uns durch den Altstadtkern. Die Tour haben wir schon einmal vor 9 Jahren gemacht. War aber wieder sehr interessant.
Die zweite Tour führte uns Richtung Meer bzw. Fluss. Sehr interessante Geschichte und Wohngebiete. Ein exklusives College, Newhaven Harbour, Port of Leigh. Die Royal Yacht Britannia. Durch den Stadtteil Leith.
Wir sind im Harbour ausgestiegen und haben Trinkpause gemacht.
Danach wieder in den Bus und bis zum Palace of Holyroodhouse gefahren. Dort sind wir ausgestiegen und Richtung Hotel gelaufen. Noch einen Abstecher für Kaffee und Kuchen und eine Schüssel Wasser.
Im Hotel haben wir dann alle Viere von uns gestreckt . Denn heute Abend geht es weiter.
Zu unserem eigentlichen Grund des Edinburgh Aufenthalts. Mein Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr einlösen. Meine lieben Gäste haben uns einen Besuch des ROYAL MILITARY TATTOOS geschenkt. Und das wollen wir heute einlösen.
Wir sind sehr gespannt. Davon werde ich sicher erst morgen berichten.
Euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht.
Gestern Abend haben wir uns an dem wieder sehr reichhaltigem Buffet gütlich getan.
Die Nacht war einigermaßen gut. Die Schaukelei war erträglich. Das störende Element war eindeutig der Schiffsmotor. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass er direkt unter unserer Matratze war.
Nachdem Klaus die Fellkinder ausgelüftet hat, haben wir uns zum Frühstück fertig gemacht und haben dieses auch wieder reichlich bestückte Buffet in Ruhe genossen. Wir hatten noch gut Zeit bis zum Anlegen der Fähre.
Dieses Mal hatten wir es nicht so weit zum Auto. Es dauert ja immer eine ganze Weile bis man die Fähre verlassen kann. Erst fahren ja die LKWS, die Motorräder und Wohnmobile. Dann durften wir fahren.
Die Paßkontrolle ist in Ijmuiden wie auch in England sehr vereinfacht worden. Geht relativ zügig. Wir hatten eine sehr nette Beamtin, da fühlten wir uns gleich sehr willkommen.
Bevor man Newcastle verlassen darf, hat man unzählige doppelspurige Kreisel durchfahren. Linksverkehr in Potenz.
Aber auch das geht vorüber. Wir nehmen die Küstenstraße/Autobahn Richtung Edinburgh.
Noch in England fahren wir ab und fahren 5 Meilen Richtung Meer. Hier waren wir schon im Mai 2024. Bamburgh Castle. Dahinter gibt es einen wunderbaren Dünenweg und einen phantastischen Strand. Ein kostenfreier Parkplatz wartet auf uns.
Es wird nämlich Zeit, dass Pelle noch einen poop macht, das hatte morgens an Bord nicht geklappt.
Es wartet ein Paradies auf die Fellkinder. Unzählige freilaufende Hunde. Alle bereit für ein Spielchen. Herrlich Greta konnte sich richtig austoben. Pelle fand den einen oder anderen, der ihn durchgekrault hat.
Nun ist es nicht mehr weit bis Schottland. Und auch die letzten Meilen bis Edinburgh vergehen schnell. Zwischendurch haben wir noch für 1,84 englische Pfund getankt und uns einen kleinen Snack gekauft.
Edinburgh. Jetzt wird es spannend.
Finden wir das Hotel und können wir dort anhalten um das Gepäck auszuladen?
Und Glück gehabt. Wir konnten direkt in einer Haltebucht vor dem Hotel stehen. Ich hab eingecheckt, schnell unsere Sachen aus dem Auto dort deponiert. Das Zimmer gibt es eh erst um 15 Uhr. Nächster Punkt. Parkhaus. Finden wir es? Klappt der Code? Immerhin hatten wir von zu Hause aus uns für 2 Tage und 57 £ ! eingebucht. Super. Klappt auch. Jetzt die persönlichen Rucksäcke auf den Rücken geschnallt und ab zum Hotel.
Was soll ich sagen. Das Hotel ist der Hammer. Wir haben eine Maisonettensuite. Aber nicht nur mit allem Furz und Feuerstein, nein, mit Kühlschrank im Badezimmer, vollgepackt mit Bier. In der Küche noch ein Getränkekühlschrank und noch ein normaler Kühlschrank. Alles voll mit Getränken. Der Clou schlechthin ist aber die kleine Zapfanlage. Für den großen Durst kann man sich unten ein 5 Liter Faß bestellen.
Radio, Fernsehen, Plattenspieler mit LP’s und eine Gitarre runden alles ab.
Brewdoghouse Hotel.
Die Fellkinder sind erst einmal kaputt. Sie liegen auf der Seite und schlafen.
Wir gehen noch einmal raus. Der Hunger und die Neugierde treibt uns raus.
Gleich um die Ecke beginnt die Royal Mile/High Street. Hier kehren wir bei Fish und Chips ein. Sehr nett und schmeckt.
Jetzt wird es aber auch zunehmend voll auf der Straße.
Wir gehen zurück zum Hotel. Die Fellis haben Hunger. Während ich hier schreibe sind sie mit Herrchen auf Gassigang.
Wenn sie gleich wieder kommen, gehen wir zum gemütlichen Teil über. Denn Morgen haben wir noch einiges vor.
Euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht
Die letzten beiden Rucksäcke ins Auto verfrachtet, geht es noch nach Bünde zur Fußpflege. Was muß, das muß.
Klaus geht in der Zeit mit den Fellkindern Gassi.
Danach geht es zum Bäcker, Brötchen und Kaffee mitnehmen und ab auf die Autobahn.
311 km bis nach Ijmuiden zur Fähre. Es lief recht gut, ein bißchen viel Verkehr rund um Amsterdam aber nicht schlimm.
Schon um 13 Uhr sind wir angekommen. Wir konnten relativ schnell einchecken. Lief alles reibungslos.
Dann mußten wir etwas warten. Ca. 15 Uhr konnten wir an Bord. Die Autos mit Hunden werden bevorzugt behandelt.
Unsere Kabine ist immer noch so klein wie vor zwei Jahren. Hat sich außer Renovierung nicht viel geändert.
Die Fellkinder waren schon in der Pipilounge. Das klappt. Leider muß Pelle zwei Treppen rauf und dann wieder runter. Das ist nicht so schön. War vor 2 Jahren auch für Lasse schwierig.
Die Fellkinder schlafen jetzt. Wir gehen erstmal einen Kaffee trinken
Unsere Buffetzeit konnten wir von 19.30 auf 17.30 ändern. Das ist gut. Dann können wir uns anschließend um die Fellkinder kümmern.
Jetzt hoffen wir auf eine ruhige Überfahrt und wünschen allen einen schönen Abend und später eine gute Nacht
Das Buffet an Bord war wieder sehr gut. Jeder konnte das Passende für sich finden. In 90 Minuten muß man dann aber auch durch sein, dann ist „Schichtwechsel“.
Aber das war gestern auch gut so, denn es schaukelt schon ganz schön. Zwischendurch konnte man auf dem Weg zum Buffet schon mal die Richtung verlieren.
An sich hatten wir eine zwar etwas schaukelige aber ruhige Nacht. Die Jungs haben brav geschlafen und ich dank einer Übelkeitstablette auch.
oh, schon 6.50 Uhr MEZ. Jetzt schnell raus aus der Koje, frisch machen und anziehen. Die Jungs müssen ausgelüftet werden. Was für brave Jungs. Sie haben doch tatsächlich beide ihr großes Geschäft im Hundeklo erledigt.
Dann können wir in Ruhe zum Frühstücken gehen.
Um 9.30 Uhr dürfen wir zu unserem Womo. Das war nett, aber letztendlich haben wir das Schiff und die Paßkontrolle erst um 11 Uhr hinter uns gelassen. Das hat sehr lange gedauert.
Die Fahrt war unspektakulär, bis wir ab Osnabrück-Lotte bis fast nach Bissendorf Stau hatten. Der Hunger wollte uns auf einen Autohof schicken, a b e r die Ausfahrt war gesperrt wegen eines Unfalls. Also nächste Ausfahrt runter, ein Plätzchen gesucht. Einmal die Hunde auslüften und trinken lassen und wir haben die Reste unseres Proviants gegessen. Geht auch, Hauptsache was essen.
Endlich um 16 Uhr zu Hause.
Welch ein schöner Empfang. Meine Rosen blühen zur Begrüßung. Unsere älteste Tochter ruft an und lädt uns zum Kuchen ein. Das machen wir gerne. Schnell holen wir vorher noch das Lieschen ab. Sie hat auch schon auf uns gewartet.
Schön ist es auch die Kinder und Enkelkinder wiederzusehen ❤️
So, das war eine schöne Reise nach Schottland und England. Wir haben viel gesehen und viel erlebt, viele nette Menschen kennengelernt. Wir kommen gerne wieder.🇬🇧🏴🏴
Froh sind wir, dass unser Lasse so gut durchgehalten hat. Ein tapferer Bursche.
[Übrigens. Ravioli aus der Dose geht gar nicht. Das war vielleicht zu Studentenzeiten eine Mahlzeit, heutzutage aber ein no go. Wobei Lasse gerne probiert hätte. Aber wir waren zu faul zum Kochen an dem Abend.]
Klaus hat uns wieder perfekt durch den Linksverkehr gebracht, toll dass er es so gut kann. Und die kleine Wohndose hat auch alles brav gemeistert und steht jetzt zum Aufräumen bereit.
Der Abschied fällt uns schwer. Hier auf dem Campingplatz haben wir uns sehr wohlgefühlt. Wieder einmal waren wir die einzigen Deutschen unter Briten. Wir haben in den 3 Tagen hier viele nette Menschen kennengelernt und mußten fleißig englisch sprechen.
Noch geht es einige Meilen durch die kleineren Straßen mit der schönen Landschaft, doch dann auf die A1 bis kurz vor Newcastle.
Wir halten wieder, wie vor 7 Jahren, beim Outlet ein paar hundert Meter vor der Fähre. Früh, sehr früh sind wir hier. 12.15 Uhr. Aber eine Kauflust kommt hier nicht auf, steht auch viel leer. Einkehren können wir auch nicht, weil die Jungs nicht mit rein dürfen. Für draußen sitzen ist es zu kalt. Es weht ein eisiger Nordwind.
Ok, dann gehen wir zum Womo zurück und plündern den Kühlschrank. Geht auch.
Dann fahren wir die paar Meter zur Fähre. Auch zu früh. Aber dann geht es los. Passkontrolle, Bei den Hunden den Chip auslesen. Geht alles im Sitzen. Dann weiter zum „Filzen“. Was genau sie bei uns allen zu finden hoffen, wissen wir nicht. Aber da unsere Jungs das ganze Womo belegen, kann die nette Zöllnerin auch nicht rein. Sie muß drüber wegschauen. Begeistert war sie, dass wir ein TV an Bord haben. Sie war echt süß.
Dann wieder warten und warten. Heute hat es echt lang gedauert, bis die Wohnmobile an Bord durften. Auf der entgegengesetzten Seite von unserer Kabine stehen wir auch.
Was soll’s. Die Kabine und Hundeklo alles wie gehabt.
Da hier MEZ Zeit an Bord ist, müssen bzw. dürfen wir gleich zum Essen gehen.
Wieder einmal hoffe ich auf eine ruhige See, die Kotzbüttel neben der Tür sprechen eine andere Sprache.
Dies sind nun unsere letzten Stunden in England.
Euch einen schönen Restabend und u n s allen eine gute und ruhige Nacht
Heute wollten wir noch eine Burg besichtigen und ein kleines Fischerdorf. Allerdings sind wir erst später losgekommen als geplant. Lasse ging es nicht so gut, so haben wir ihm noch ein bißchen Zeit gelassen, um sich wieder zu fangen. So war es dann auch und wir konnten uns auf den Weg machen.
Unser Weg führte uns bei schönstem Wetter ins 12 Meilen entfernte Warkworth Castle. Es ist urkundlich das erste Mal im 12. Jahrhundert erwähnt. Vermutlich geht die Geschichte aber bis ins 8. Jahrhundert zurück. Mit soviel Geschichte will ich aber den Block hier nicht füllen, eines ist klar die Burgruine liegt ganz wunderschön. Zur einen Seite Landwirtschaft mit Feldern und Schafen und zur anderen Seite der Fluß Coquet, der dann an der 1 km entfernten Nordostküste Englands in die Nordsee mündet.
Die Ruine ist wirklich prächtig. Man kann hier viel treppauf und treppab laufen, hat immer wieder neue Räume und neue Ansichten. Ein paar haben Lasse Pelle und ich mitgemacht, aber nicht alle. Wir wollten uns nicht total verausgaben.
Noch einen kleinen Abstecher nach Amble. Das ist ein etwas modernerer Ort am Ende des Flusses.
Hallo, kann man sooo liegen?? Pelle läßt sich immer neue Verrenkungen während der Fahrt einfallen.
Jetzt machen wir uns auf die Rückfahrt. Wir wollen noch in Craster Station machen. Aber das wird ein wenig zum Hindernislauf. Wo ist der richtige Parkplatz für uns? Erstmal suchen. Ok, gefunden. Parkautomat, auch gefunden. Ok, keine Kartenzahlung. Irgendwas stimmt mit dem Teil nicht. Bargeld will es haben. Na gut, die letzten Pfund rauskramen und in den Schlund des Parkautomaten werden.
Gut, dann den Weg, den alle gehen und siehe da, herrlich das Meer und es duftet nach geräucherten Heringen. Hier ist nämlich weit und breit das einzige Dorf, wo es geräucherte Heringe gibt.Oh, da der Pub sieht gut aus, mit Tischen auf der Terrasse am Meer.Wir schauen uns die Karte an, ich will drin etwas bestellen. Pech gehabt, es gibt erst um 17 Uhr wieder etwas zu essen. Ich komme aus dem Pub ……und…… dichter Nebel. Nichts mit Fotos vom schönen blauen Meer in der Sonne und einem leckeren Essen.
Dann jetzt aber schnell zum The Kipper Shop. Das ist nämlich das einzige Geschäft, das die geräucherten Heringe verkauft. Wir haben schnell welche ergattert.
Jetzt marschieren wir den Weg zurück zum Womo. Ich bin sauer, alles was ich mir ausgedacht hatte, hat nicht geklappt. Na ja, wer weiß wozu es gut ist. Vielleicht hätte ich mir mit den Muscheln den Magen verdorben?! Man muß es dann so nehmen wie es ist.
Wir fahren zurück zu unserem Platz und werden jetzt gleich unsere wunderbar geräucherten Heringe essen.
Seht ihr den Rauch aufsteigen, der sich mit dem Seenebel vermischt?Das riecht so lecker nach den geräucherten Heringen
Dann wird gepackt. Morgen kommt die letzte Etappe zur Fähre.
Euch einen schönen Restabend und später eine gute Nacht
Das Wetter weiß nicht so genau, was es will. Erst war ja Dauerregen für heute angesagt, das ist ja nicht eingetreten, dafür ist es aber heute ziemlich neblig und diesig.
Wir machen uns auf den Weg, die Küste zu erforschen. Unser Weg führt uns zum Bamburgh Castle.
Die Straßen dorthin sind recht idyllisch, aber auch manchmal ein bißchen eng. Vor allem, wenn einem der riesige Linienbus an der schmalsten Stelle entgegenkommt. Überall am Straßenrand gibt es kleine Buchten an denen Autos parken, die Leute dazu, sind zum Strand gegangen. Das ist einfach phantastisch.
Nach 11 Meilen haben wir unser Ziel erreicht. Da liegt es das Castle, hoch auf einem Felsen an der Steilküste. Das Castle hat eine Geschichte, die weit zurück reicht. Ursprünglich soll es eine keltisch bretonische Festung gewesen sein. Im 17. Jahrhundert verfiel das Schloss uaufgrund finanzieller Schwierigkeiten. Schließlich wurde es 1894 von dem Industriellen William Armstrong gekauft, der dann die Restaurierung abschloss. Das Schloss gehört immer noch der Familie Armstrong. Und was soll ich euch sagen, Lady Armstrong habe ich heute kennengelernt. Sie sprach mich auf meine Wanderstöcke an, die fand sie so toll. Erst war ich etwas irritiert, so typisch deutsch dachte ich, was will sie von dir??? Wieso spricht sie dich auf die Stöcke an? Wir haben uns erstmal als Deutsche geoutet und dass sie doch bitte langsamer sprechen soll. Und dann sind wir total nett ins Gespräch gekommen. Eine reizende Lady und sie hat sich wirklich nur für meine Stöcke interessiert, hat noch ein Foto davon gemacht und dann sind wir nett auseinander gegangen.
Wir haben noch einen kleinen Imbiß zu uns genommen. Im Victorian Stables sind auch Hunde erlaubt. Das nehmen wir gerne in Anspruch, denn draußen tröpfelt es etwas und außerdem war das früher mal der Pferdestall und wir saßen in einer Pferdebox und haben unser Sandwich genossen.Da fühlten wir uns gleich wie zu Hause.
Auf dem Rückweg haben wir noch einen Stop in Seahouses eingelegt. Ein kleines Fischerdörfchen, in dem es sehr viele kleine Geschäfte gibt und einen tollen ursprünglichen Hafen. Es werden Bootsfahrten nach Farne Islands angeboten. Leider bin ich ja nicht so wirklich seefest, sonst hätte ich gerne so eine Fahrt gebucht. Puffins gucken, das wäre es noch gewesen. Na gut, was nicht geht, geht nicht.
Seahouses ist auch für seine Geschichte rund um Grace Darling bekann, die mit ihrm Vater in einem Ruderboot aufs Meer fuhr und viele Menschen gerettet hat. Ein RNLI Rettungsboot trägt ihr zu Ehren ihren Namen.
So, für heute haben wir genug Geschichte erlebt, jetzt sind wir wieder auf unserem Campingplatz und lassen den Tag ausklingen.
Euch einen schönen Restabend und später eine gute Nacht
Nun werden wir uns von Schottland verabschieden. Noch einmal durch Jedburgh fahren und der Abbey einen Blick zuwerfen. Ein paar Meilen und dann haben wir England erreicht.
So eine wunderschöne Reise. Erst durch die Scottish Borders, abgelöst von England’s Border.
Ein netter Halteplatz um Abschied zu nehmen und England zu begrüßen. Northumberland heißt uns willkommen.
Wir fahren weiter durch wunderschöne Landschaften und können uns gar nicht satt sehen. Plötzlich kleine Dörfer, dann wieder viel Landschaft, kaum Besiedelung, dann ein Marktstädtchen, plötzlich eine Sehenswürdigkeit, ein Loch, ein Fluß, kleine Brücken, die passiert werden wollen. Und natürlich Schafe. Immer wieder Schafe.
Die letzte Straße zum Campingplatz und schon sind wir da. Sehr schön gelegen. Wir bekommen einen Platz zugewiesen und richten uns ein. Hier werden wir die letzten 3 Tage unserer Reise verbringen. Bevor es am Donnerstag auf die Fähre geht.
Aber jetzt machen wir uns erst einmal auf den vielgepriesenen Dog Walk zum Strand. 20 Minuten soll es nur dauern. Pah, da müssen wir aber mal dran arbeiten, liebe Engländer und liebe Schotten, das hat gestern schon nicht geklappt mit den 20 Minuten. 40 sind es locker geworden, für einen Weg. Und das ganze über Stock und Stein, Felder und über eine Farm, den Golfplatz kreuzen und da …… Die Nordsee in ihrer ganzen Pracht. Ein wunderbarer Strand. Herrlich ist es hier. Kurze Pause und dann machen wir uns auf den Rückweg.
Am Platz angekommen ist es frisch geworden, wir werden uns wohl gleich ins Womo zurückziehen und uns ein Abendbrot machen.
Habt einen schönen Abend und später eine gute Nacht
Ein sonniger Morgen. Ganz relaxed können wir uns der Körperpflege und dem Frühstück widmen, denn heute bleiben wir ja hier.
Der Platz ist ganz nett, es läßt sich hier gut aushalten. Wie alle Camping und Caravanning Club Plätze geht hier alles nach einem bestimmten Plan. Nette Mitarbeiter, sehr saubere Sanitärräume.
Zur Mitttagszeit machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Ein 30minütiger Fußweg am Fluß entlang, die Flußseite immer sehr schön, die abgewandte Seite immer sehr häßlich. Schade. Aber man muß ja nicht hinsehen. Warm ist es, manchmal ein bißchen drückend.
Wir waren ja vor 7 Jahren schon einmal hier, haben das Castle mit dem Gefängnismuseum besichtigt. Wir waren damals nicht in der Abbey drin, das wollten wir eigentlich jetzt nachholen. Aber es ist tatsächlich so, dass alle Abbeys in Schottland geschlossen sind, angeblich sollen sie kontrolliert und gewartet werden. Also wieder einmal nur von Ferne fotografieren.
Dafür haben wir aber im Schatten der Abbey im „The Carters Rest“ einen schönen Platz gefunden. Das Curry war hier ausgezeichnet.
Nach der Pause haben wir den Heimweg angetreten, mit einem kurzen Stop beim hiesigen Coop. Da waren wir vor 7 Jahren auch.
Jetzt genießen wir den Platz noch ein wenig und widmen uns unseren Büchern. Morgen geht es dann wieder weiter Richtung Ostküste an die Nordsee.
Euch allen einen schönen Abend und später eine gute Nacht
Nun müssen wir wieder einmal Abschied nehmen. Auf unserem Campingplatz hinter den Gutsmauern hat es uns gut gefallen. Konnten hier auch richtig schön relaxen. Aber nun heißt es weiter fahren. Wir machen uns langsam auf den Rückweg.
Der Weg soll uns durch die Scottish Borders führen, aber erst einmal führt uns der Weg durch Glasgow. He, das war so eigentlich nicht geplant, aber was soll’s. So sehen wir etwas von der Millionenstadt Glasgow (Metropolregion mit 2.850.000 Einwohnern) . Fahren im Kriechtempo über den Clyde. Viel Verkehr hier am Samstag, aber so bekommen wir auch einiges zu sehen.
Bevor uns der Weg auch noch nach Edinburgh bringt, biegen wir jetzt einfach mal ab und suchen uns unseren eigenen Weg. Und genau so soll es sein. Nachdem wir die durchaus häßliche Umgebung der Großstadt verlassen haben, fahren wir durch South Lanarkshire.
Hier ist es schön und hier gibt es auch eine Pause für uns. Schnell rechts ran ist nicht, also ein Stückchen weiter fahren und dann umdrehen. Herrlich hier draußen zu sitzen in Errington. Wir hatten die leckersten Käsemakkaroni , die man sich vorstellen kann, dazu eine kleine Salatbeilage und und Stückchen Sauerteigbrot mit Knoblauchbutter, natürlich warm. Das war so lecker, da haben wir gleich noch etwas von dem Käse gekauft.
Und weiter geht es. Und, zack….. da sind sie.. die Scottish Borders
Eine traumhafte Landschaft, bei traumhaftem Wetter. Immer am Fluß Tweed entlang, mit hunderten von Schafen und Lämmern.Durch Peebles durch. Ein entzückendes Städtchen. Hier müssen wir wohl dringend noch einmal hin.
Die vorletzte Straße, die wir fahren mußten, war schon etwas kleiner, etwas hügeliger und etwas enger. Außerdem wird hier heute ab Jedburgh eine Autoralley gefahren, die kamen uns alle in einer ziemlichen Geschwindigkeit entgegen. Immer so im 2er oder 3er Päckchen. Spannend.
Aber ehe wir uns versehen, sind wir an unserem Campingplatz in Jedburgh angekommen.
Schnell wieder Tisch und Stühle raus. Klaus geht mit den Hunden die 20 Minuten in die Stadt, um dort dem Trubel zuzuschauen und ein Pint Bier zu sich zu nehmen, die Jungs haben sich wohl mit einem Schälchen Wasser zufrieden gegeben. Ich habe derweil den Platz mit der restlichen Sonne genossen und schnell die Eindrücke von heute festgehalten.
Jetzt lassen wir den Tag mit unserem gekauften Käse ausklingen und freuen uns in den Scottish Borders angekommen zu sein.
Euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht