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4. Tag Endlich in Cornwall angekommen

Mit der wunderbaren Bahn von Moreton sind wir heute morgen aufgewacht. Sie hat uns aber heut Nacht nicht gestört. Wir haben es heute morgen nicht so eilig. Erstmal in Ruhe frühstücken und dem erwachenden Campingplatz zuschauen. Als alles wieder verstaut es verlassen wir den netten Platz Richtung Durdle Door.

7, 5 Meilen durch reizende Landschaft und nette Dörfchen führt uns der Weg. Und…. da vorne liegt das Meer. La Mer……The Sea….. Wie schön und ein traumhaftes Wetter. Parken ging gut, hatte vorher schon gelesen, dass Fahrzeuge bis 5,50 Meter auf dem normalen Parkplatz parken können. 6 Pfund. Alles was darüber liegt, musste auf den Platz davor. 20 Pfund!! für 4 Stunden. Da machen sich doch die 5,41 Meter mal wieder bezahlt.

Jetzt der Abstieg. So traumhaft schön. (Hoffentlich komme ich auch wieder rauf).

Da liegt es, das oder die Durdle Door. Es sind schon Schwimmer, Kajakfahrer und Taucher unterwegs. Sehr spannend. Während ich mit den Hunden auf der Klippe bleibe , ist Klaus die Treppen runter und nimmt einmal das Strandfeeling auf. Was für ein Ausblick. Ich kann gar nicht genug schauen und genießen.

Zurück (natürlich schnaufend) gibt es an dem kleinen Imbisswagen Eis für alle. Auch für die Jungs und für uns noch einen Kaffee. Eine Deutsche aus Schleswig-Holstein verkauft dort. Wir haben uns so nett unterhalten, die Jungs wurden geknuddelt.

Ach war das schön dort. Wo fahren wir jetzt hin? Exmouth. Ein kleiner Farmcampingplatz. 66 Meilen. Oh je, als wir dort ankommen, gefällt es uns gar nicht. Was tun? Erstmal weiter fahren, Pause machen, Sandwich essen, überlegen, Entscheidung treffen. Wir fahren durch bis Cornwall. Polperro soll es werden. Wir telefonieren und die Farmer sind total nett (wie alle hier). Also auf die nächsten 75 Meilen.

Wir lassen uns von Google Maps leiten und schon war es ein Fehler. Die letzten 2 Meilen waren eigentlich für uns nicht befahrbar. Und wie es das Schicksal so will, steht ein vergleichbar großes Auto vor uns. Und nun? Der Ausweichplatz bietet nicht genug Platz. Wir kommen nicht vorbei. Also muss der dann schon nicht mehr so ganz nette Fahrer die Straße rückwärts. Gut 1 Meile, weil ein zweiter Versuch mit einem Ausweich auch nicht funktioniert hat.

Aber dann liegt gleich rechts unsere Great Kellow Farm. Wir werden herzlich begrüßt und ja, wir hätten die andere Straße nehmen sollen. Leider wussten Google und wir nichts davon. Ist dem Ehepaar nach uns auch so passiert, die fahren allerdings einen normalen PKW.

Aber ich bin nach allem im Paradies angekommen. Auf einer Farm, rechts Schafe mäh, geradeaus Schafe mäh und das Meer in Sichtweite. Das wird eine schöne Nacht unter dem Sternenhimmel werden. In CORNWALL.

So gleich gibt es Abendbrot und sind gespannt, was der Tag morgen uns bringt.

Einen schönen Restabend und später eine gute Nacht

3. Tag immer noch auf dem Weg nach Cornwall

Heute morgen um 10 Uhr ging die Fahrt nach einer ruhigen Nacht weiter.

Unser erster Weg führte uns zum Beachy Head. Leider konnten wir den Weg zu dem kleinen Leuchtturm im Meer nicht antreten. Keine passsenden Pounds in der Geldbörse für den Parkautomaten. Na gut, fahren wir weiter. Wunderschönes Wetter, saftige Wiesen mit vielen Schafen und Lämmern begleiten uns zum nächsten Punkt. The Seven Sisters.

Oh, was für ein schöner Ausblick auf die bekannten Kreidefelsen. Nach einem kleinem Spaziergang mit den Jungs auf den Klippen, sind wir weiter gefahren. Immerhin haben wir 138 Meilen vor uns. Und in der Tat, bei dem Verkehr und den Straßen haben wir 3 1/2 Stunden dafür gebraucht. Ich hab noch nie so große und tiefe Schlaglöcher gesehen, wie heute. Das rumpelt schon ganz ordentlich, wenn die Blechbüchse da durch fährt.

Aber wir hatten auch phantastische Ausblicke z. B. auf Eastbourne von oben, das Lancing College, Arundel Castle und immer wieder schöne Landschaften. Vor allem wechselten die Landschaften. Das ist sehr schön.

Jetzt z. B. sind wir in einer Heidelandschaft. Der Ort heißt Moreton und auch hier haben wir einen schönen Campingplatz gefunden. Der Bahnhof ist gleich nebenan. Das ist schon mal ein bisschen lauter, wenn ein nahender Zug sich ankündigt.

Wir haben noch den Weg ins Dorf gemacht, schließlich muss man ja auch mal etwas einkaufen. Das ist ein Fußweg von ca. 15 Minuten zu einem kleinen Coop, der aber durchaus gut sortiert war.

Auf dem Weg dorthin hatten wir eine sehr interessierte Beobachterin auf der anderen Straßenseite. Was sie wohl gedacht hat?

Zurück mit unseren Einkäufen sind wir direkt im Pub, The Frampton Arms hängen geblieben, der liegt praktischerweise direkt neben unserem Campingplatz. Unsere Hunde sind herzlich willkommen. Also rein mit uns und Bier und ein bzw. zwei Curry bestellt. Sehr nette Bedienungen, sehr leckeres Essen.

Jetzt können wir den Abend ausklingen lassen und vielleicht bleiben wir morgen noch hier. Man muss ja auch mal ausspannen.

Einen schönen Abend und später eine gute Nacht

2. Tag Anreise nach England

Um kurz nach 7 Uhr war Abfahrt in Gent. Vorher schnell einen Kaffee und ein Marmeladenbrot, die Jungs haben ein Fresschen gehabt. Es war eine gute Entscheidung, gestern schon bis Gent zu fahren . So kamen wir ganz entspannt wieder auf die Straße nach Calais. Der einsetzende Regen hat erstmal unseren Wagen wieder vom Schlamm befreit.

Müde nach der kurzen Nacht

Schnell waren wir in Calais. Vor 9.00 Uhr. Gleich weiter zur Kontrolle. Wir brauchten nicht auszusteigen. Die Chips der Hunde konnten wir quasi im Sitzen auslesen und der netten Französin wieder in ihr Kabäuschen reichen. Alles war gut und richtig, so bekamen wir das Ticket schon für die Fähre um 10.35 Uhr. 1 1/2 Stunden frühere Abfahrt. Super. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Unser Wohnmobil wollten sie auch nicht filzen. Wie langweilig.

Ups. Die Rampe rauf in den Bauch der Fähre. Es war nicht so viel los. So das alles ganz entspannt ablief. Raus aus dem Womo und mit den Jungs in die Pet Lounge. Die hatten wir nämlich zusätzlich gebucht. Ein toller Raum, nur für Hunde und Herrchen und Frauchen. Inkl. freie Getränke. Gleich vor der Tür konnten wir auch mit den Hunden in einen Außenbereich gehen. Das gibt es erst seit letztem Jahr. Ein schöner Service.

Die 1 1/2 Stunden Fahrt war ganz entspannt und verging im Flug. Und schon konnten wir in der Ferne die weißen Felsen von Dover sehen.

Das Ankommen in Dover ist ja immer etwas anstrengend. Aber wenn man das Hafengelände endlich hinter sich gelassen hat und auf der Autobahn ein Stück gefahren ist, klappt es auch wieder mit dem Linksverkehr.

Wir sind in England. Linksverkehr, schöne Häuser, verfallene Häuser, viele nette Menschen. Die Sonne kommt durch. Was wollen wir mehr??

Durch Rye und Hastings gefahren, am Meer, Piers mit Vergnügungsparks. So soll es sein.

Um kurz vor 15 Uhr haben wir unseren Campingplatz, Normans Bay, für diese Nacht erreicht. Ein schöner Platz. Sehr nette Leute hier, super gepflegt. Das Meer mit Kiesstrand vor der „Tür“.

Wir haben auch gleich einen schönen Spaziergang an den Strand-Sommerhäusern vorbei gemacht. Herrlich die frische Meeresbrise.

So, jetzt sind wir satt und werden die Duschen ausprobieren und dann sehen wir, wo uns der Tag morgen hinbringt.

Allen einen schönen Restabend und eine gute Nacht.

Zeit Freudensprünge zu machen

1. Tag Anreise nach Gent

Pünktlich zur Abfahrt bereit. Wie geplant, sind wir um 10 Uhr zu Hause abgefahren.

Mit Sack und Pack, Hunden, frischen Brötchen und einer Kanne Kaffee.

Bereits nach 1 1/4 Stunden hatten wir die niederländische Grenze erreicht. Und auch noch in den Niederlanden für sensationelle 1,54 €/l aufgetankt.

Vor und um Antwerpen war es, wie erwartet, sehr voll und ein großer Stau. Den konnten wir aber sehr gut umfahren, mussten allerdings 7 Euro Maut bezahlen. Das war es uns allerdings auch wert, denn für die Hunde war es doch für die erste Fahrt nach dem letzten Herbst doch wieder aufregend und ein bisschen anstrengend.

Und zack, nicht aufgepasst , an der richtigen Abfahrt vorbeigefahren. Dann müssen wir eben noch eine kleine Ehrenrunde drehen.

Vor uns liegt der Eingang zum Campingplatz Urban Gardens. 15.30 Uhr eine gute Zeit sind wir gefahren. Interessante Anlage mit vielen Sport- und Spielmöglichkeiten. Leider sah der Platz, den wir belegen sollten, nicht so wirklich gut aus. Deshalb haben wir noch einmal getauscht. Dieser jetzt sieht etwas besser aus.

Die typische Campermahlzeit haben wir auch schon gehabt. Linsensuppe mit Würstchen. Während ich jetzt hier schreibe, sind die drei Männer zu einer großen Gassirunde aufgebrochen.

Einen schönen Abend und später allen eine gute Nacht.

Morgen früh wollen wir sehr zeitig aufbrechen, damit wir rechtzeitig in Calais ankommen und unsere Fähre bekommen.

England Cornwall Mai 2023

Heute der letzte Abend zu Hause. Gleichzeitig unser 46. Hochzeitstag. So kann man den Hochzeitstag auch verbringen. Mit Packen, Aufräumen, Wohnmobil die Scheiben putzen. Aber jetzt ist wohl alles startklar.

Morgen Vormittag wollen wir Richtung Gent starten, dort übernachten wir auf dem Urban Gardens Campingplatz. 428 km, das ist schon ganz ordentlich. Morgen Abend werde ich dann berichten, wie unsere Anreise verlaufen ist.

Bis dahin allen einen schönen Abend und eine gute Nacht.

In Wartestellung

England Mai 2023

Reisevorbereitungen

Jetzt sind es nur noch wenige Tage, bis wir zu unserer nächsten Reise starten. Genau 5 Tage, dann geht es los.

Einige wesentliche Dinge, wie Van auftanken, Strom und Wasser testen, haben wir schon erledigt. Langsam können wir ans Einpacken der Kleidung und Lebensmittel denken.

Friseurbesuch ist auch erledigt.

Jetzt müssen noch die Hunde zum Tierarzt, um eine Wurmkur zu bekommen und es bestätigen zu lassen. Lasse soll auch noch einen Check bekommen.

19. Tag, 24.5.19 von Eindhoven nach Hause

Mit dem Losfahren , das müssen wir noch üben. Besser ist es Frau Google 2 x zu kontrollieren. Sie hatte sich innerhalb einer Stunde tatsächlich wieder eine andere Route ausgedacht . Und am Freitag Mittag durch das Ruhrgebiet will wirklich kein Mensch fahren. Also schnell neu navigiert, kleinen Umweg gefahren und in aller Ruhe durch die Niederlanden Richtung Heimat.Bis auf Osnabrück, da ist ja immer Stau, sind wir glatt durchgekommen.

Nun sind wir wieder heil gelandet, haben Haus und Garten begrüßt, die Post in Empfang genommen und den Freddie wieder in unsere Obhut genommen. Er sieht gut aus, hatte eine gute Zeit bei Lena und Hans. Bleibt noch das Ausräumen des Womo, aber das läuft auch schon an.

Das war eine schöne Reise, wir hatten nur 2 x etwas Regen, haben sooo viel gesehen und die Eindrücke mit nach Hause genommen. Wir haben sehr, sehr nette Menschen getroffen. Alle waren überaus freundlich und gut gelaunt. Besonders in Wales ist es uns aufgefallen. Die pretty and beautiful doggies sind überall geliebt worden. In viele Pubs durften sie mit rein. In manchen Restaurants oder Cafes durften wir draußen auf der Terrasse mit den Jungs sitzen. Bei dem herrlichen Wetter gar kein Problem. Schade ist, dass die meisten Strände in dieser Jahreszeit für die Jungs verboten sind. Mit ein bißchen Glück findet man Hundestrände. Das Gassigehen mit den Jungs ist auch nicht immer so ganz einfach gewesen. Der Coast Path ist doch manchmal sehr nahe an den Klippen, so dass das nicht ungefährlich ist. In der Nähe der Campingplätze gibt es oft nur die engen Straßen ohne Bürgersteige. ABER: es gibt auch einige Plätze, die haben einen eigenen eingezäunten Hundebereich. Das ist natürlich sehr schön, weil sie sich dort auch frei bewegen können. Ansonsten haben wir unsere Unternehmungen so geplant, dass die Jungs sich gut bewegen konnten.

Alles in allem eine gelungene Reise, die wir selbst organisiert haben. Unsere Campingplätze haben wir vor Ort gebucht. Das sollte man wirklich immer im Voraus machen, gerade vor den Wochenenden. Aber dadurch waren wir frei in unserer Zeiteinteilung.

Für mich persönlich muß ich sagen, dass der Linksverkehr etwas anstrengend ist. Wenn man als Beifahrer permanent im Gegenverkehr sitzt, strapaziert es doch ein bißchen die Nerven.

In England gibt es auch noch viel zu sehen und zu erleben. Wäre eine weitere Reise wert.

18. Tag, 23.5.19, Dover/Eindhoven

Heute sind wir früh auf den Beinen, schließlich wollen wir ja heute auf die Fähre.

Ein geordneter Rückzug mit entspanntem Frühstück. Um 10 Uhr sind wir auf dem Weg nach Dover. 20 Minuten sind es bis zur Fähre. Wir werden relativ zügig überall durchgewunken. Keine großartigen Kontrollen. Auch die Hunde mußten nicht „ausgelesen“ werden.

Wir konnten schon um 11.10 Uhr fahren, statt 14.30 Uhr. Eine sehr unspektakuläre Überfahrt. Ruhige See, sonniges, warmes Wetter.

Der Kontinent hat uns wieder. Aus Calais raus ging alles ganz gut. Schnell läßt man ja Frankreich hinter sich und muß ganz Belgien durchqueren. Und da war heute der Haken. Antwerpen hat uns locker 1 1/2 Stunden gekostet. Ein elender Stau rund um die Stadt.Um 18.30 Uhr waren wir dann endlich auf dem Campingplatz in Eindhoven bzw. In Veldhoven.

Und hier schließt sich der Kreis. Von diesem Platz aus sind wir am 7.5. gestartet.

17. Tag, 22.5.19, Canterbury

Nach 125 Meilen sind wir in Canterbury angekommen. Auch hier ein sehr schöner Platz, mit nicht funktionierendem Internet. Aber das kenne ich ja schon😂😂.

Wir richten uns ein und machen uns auf den Weg. Der Bus fährt gleich 100 m vom Campingplatz entfernt ab. Wir müssen auch gar nicht lange warten. Da kommt ein Doppeldecker. 11 Meilen sind es nach Canterbury. Das wird eine unvergeßliche Fahrt bleiben.

Wie diese Busfahrer(in) uns durch diese teilweise schmalen 11 Meilen in einer bemerkenswerten Schnelligkeit gefahren haben, werden wir nicht vergessen. Ich mußte meine Zehen erstmal wieder gerade biegen, ich hatte mich ziemlich festgekrallt😂😂🙈.

Endstation am Busbahnhof. Wir sortierten uns aus dem Gewusel und waren ziemlich schnell in der Fußgängerzone. Das erste was ich sehe, ist der Flying Tiger aus Copenhagen. Sehr lustig. Den gab es auch in Oxford. Ach ja richtig, in Oxford gibt es auch ein Lagkagehuset. Dänemark ist in Großbritannien wohl sehr beliebt. In jedem Supermarkt gibt es Lurpark Butter.

Wir gehen durch die Fußgängerzone zur Altstadt. Dort stehen sehr schöne alte Fachwerkhäuser. Die Kathedrale ist leider ummauert und man muß 12 Pfund Eintritt pro Person bezahlen. Da wir aber nur noch eine halbe Stunde zur Verfügung hätten, weil dort eine Veranstaltung stattfinden sollte und die Kathedrale fast ganz angerüstet war, haben wir unsere Pfund gespart und haben das genommen, was wir so sehen konnten. Canterbury ist eine sehr nette Stadt mit schönen Geschäften und netten Pubs. Aber man merkt deutlich, dass hier nicht so wohlhabende Menschen leben. Ein deutlicher Unterschied zu anderen Städten, die wir gesehen haben.

Nach einer Kaffeepause machen wir uns auf den Rückweg. Der Bus ist jetzt voller, was den Fahrer aber auch nicht daran hindert, wieder eine Höllenfahrt zu starten 🤪. Den Jungs und mir ist langsam schon ein bißchen übel.

Auf dem Campingplatz erholen wir uns schnell, die Jungs haben Häschen Fernsehen und wir lassen den Abend ausklingen. Morgen geht es nach Dover zur Fähre. Unser letzter Abend in Großbritannien.