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Normandie 9/2025

14. Tag, Sonntag, 14. September 2025 Ruhetag

Heute ist Ruhetag. Das heißt, länger schlafen, gemütlich frühstücken, Zeitungen lesen, im Handy blättern.

Anschließend haben wir schon ein bißchen zusammen geräumt, denn morgen ist noch einmal ein Ausflugstag. Am Dienstag geht es dann in Etappen auf den Rückweg.

Gemütlicher Nachmittag heißt auch Spiele Nachmittag.

Jetzt entschließen wir uns, doch noch ins Schwimmbad zu gehen. Das Knie muß ja trainieren.  Vielleicht hilft es ja.

Wieder haben wir das Bad für uns alleine.  Herrlich.

Übrigens sollte es heute den ganzen Tag regnen.  Hat es nicht einmal. Hier kann man sich überhaupt nicht auf die Vorhersagen verlassen.

Lecker Abendessen gab es dann auch noch.

Jetzt wünsche ich für später eine gute Nacht

Normandie 9/2025

13. Tag, Samstag 13. September 2025 Route de Cidre

Da das Wetter für heute wirklich nicht so gut angesagt ist, lassen wir es ruhig angehen. Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns auf den Weg. Immer dem Cidre oder den Apfelplantagen nach.

Unser Start ist in dem ca. 30 km entfernten Cambremer. Ein typisches normannisches Dorf. Victot-Pontfol ist unser nächstes Dorf. Beeaufour-Druval ein sehr kleines ländliches Dorf, sehr typisch für die Region.

Bonnebosq, charmanter Marktplatz mit Fachwerkhäusern

Beuvron-en-Auge natürlich wieder der Höhepunkt der Rundreise, aber hier waren wir schon ausgiebig letzte Woche. Aber wunderschön noch einmal anzuschauen, die prächtigen Fachwerkhäuser und kleinen Läden.

Saint-Ouen-le-Pin ist der letzte Ort, den wir angefahren haben. Dachten wir zumindest.

Die Kuh pflückt direkt vom Baum

Guck mal da. Ein Wegweiser zu einer Cidre Destille. Cave du Manoir de Grandouet. Da fahren wir hin. Oder ist die Straße zu klein? Ach was wir fahren, soll ja nur 1 km sein.

War aber doch länger und sehr eng und sehr einsam. Kein Gegenverkehr. Glück gehabt. Als erstes sehen wir ein Kirche vor uns. Und jetzt? Ich glaub wir fahren links und wenn es falsch ist, fahren wir halt weiter.

Aber da geht es hinein. Wie wunderschön ist das denn? Ein wunderschönes Haus mit einem Ensemble von Verkaufshäuschen und historischer Cidredestille, Seerosenteich und Blick auf die Kirche.Und natürlich Apfelbäume. Ein wunderbarer Abschluß unserer Rundreise auf der Route de Cidre.

Voll intakt

Wir lassen uns durch die bemerkenswerte Landschaft führen, um noch in unserem Lieblingseinkaufsort den schnöden Wochenendeinkauf zu erledigen.

Waschmaschine und Trockner auf dem Supermarkt Parkplatz

Dann wird heute zu Hause gekocht. Der Regen trommelt aufs Dach und es ist einfach nur gemütlich.

Ich wünsche allen einen schönen Abend und später eine gute Nacht

Normandie 9/2025

12. Tag, Freitag, 12. September 2025 Cabourg

Das Wetter ist ja immer nicht gut angesagt, deshalb versuchen wir spontan zu entscheiden, was wir unternehmen.

Heute haben wir uns entschieden, in das 53 km entfernte Cabourg zu fahren.Wir sind rein über Landstraßen gefahren, haben dadurch wunderbare Landschaften und entzückende Orte gesehen.

Nach knapp einer Stunde haben wir das Seebad erreicht. Finden einen guten Parkplatz in der Nähe des Rathauses. Das Seebad hat ca. 3600 Einwohner. Marcel Proust hat hier gerne im Grand Hotel Urlaub gemacht. Während der Belle Epoque ein Treffpunkt der oberen Mittelschicht.

Einmal rechts um die Ecke und die liegt sie die Prachtstraße die Av. de la Mer. Eine prächtige Straße mit alten Fachwerkhäusern, vielen sehr schönen Geschäften, Restaurants, Creperien, Bars usw. Und am Ende finden wir in voller Pracht das Grand Hotel und daneben das Casino. Aber was noch viel schöner ist, davor liegt die 3,6 km lange Promenade und la Mer. Da ist es das Meer und es ist ein wunderbares Wetter, so warm, dass wir unsere Jacken ausziehen mußten.

Einige Restaurants haben schon für die Nachmittagspause geschlossen, aber wir haben eins gefunden, das durchgehend auf hat. Und hier bekommen wir einen Platz direkt am Meer und wir bestellen uns Galette Normand. Das sind Buchweizenpfannkuchen oder Crepes, aber auf jeden Fall aus Buchweizenmehl. Meins gefüllt mit verschiedenem Käse, Klaus mit Fruit de Mer. Was sollen wir sagen, einfach nur lecker und dazu diese Aussicht.

Nach dem Essen schlendern wir noch ein bißchen die Promenade runter, bis es Zeit wird, den Rückweg anzutreten.

Auf dem Rückweg halten wir noch schnell bei der Église Saint-Michel. Man ist sich nicht einig, ob das Gotteshaus 3 oder 6 Architekturstile vereinigt. Auf jeden Fall ist der farbenfrohe Glockenturm auffällig.

Zurück geht es wieder durch die wunderschöne Landschaft. Hunde füttern, Abendbrot, ausruhen. Das war der Plan. Jetzt wird ausgeruht.

Euch später eine gute Nacht

Normandie,9/2025

11. Tag, Donnerstag, 11. September 2025

Schluß mit der Faulenzerei, heute geht es wieder auf Tour.

Ein – sehr – geschichtsträchtiger Tag. Wir sind 118 km gefahren um zum Omaha Beach zu gelangen.

D-Day 6. Juni 1944. Sehr imposant. Sehr bedrückend. Ich habe mich als Deutsche hier nicht sehr wohl gefühlt. Die Geschichte hat mich hier voll erwischt. Nichtsdestotrotz ein wunderbarer Ort des Gedenkens.

Ich möchte hier nicht weiter ausführen, weil man es ja überall nachlesen kann.

Wir sind noch in einem Restaurant eingekehrt und sind sehr, sehr freundlich aufgenommen worden. Das hat mir das beklommene Gefühl etwas genommen und wir haben, naürlich, wieder Muscheln bestellt.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, sind wir nach Arromanches gefahren. Dort ist der Gold Beach. Dort landeten am 6. Juni 1944 50 Minuten nach den Amerikanern an der Omaha Beach, die englischen Soldaten. Hier konnten wir im Meer die Überreste des künstlichen Hafens, der 14. Juni 1944 in Betrieb genommen wurde, sehen.

Die weiteren Landungsstrände konnten wir nicht mehr besuchen, dafür reicht dann die Zeit an einem Tag nicht aus.

Jetzt werden wir die Eindrücke des Tages verarbeiten.

Euch später eine gute Nacht

Normandie 9/2025

10. Tag, Mittwoch, 10. September 2025

Heute ist Ruhe- und Regentag.

Da genießen wir doch einfach mal die Ruhe und die Faulheit. Pelle und Greta brauchten heute auch mal einen Tag Ruhe vor dem Autofahren.

Der Kühlschrank ist ja gut gefüllt, so das wir auch nicht aus dem Haus mußten. Einfach nur herrlich.

Wir wünschen euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht

Normandie 9/2025

9. Tag, Dienstag 9. September 2025 Honfleur

Heute ging es nicht ganz so spät los, wir wollten nach Honfleur. Wir wollten auch dem Charme des Fischerdorfes mit seinem bunten Fachwerk und den kleinen Gassen und dem alten Hafenbecken erliegen.

Und? Genau das ist passiert. Wir kamen eine gaaaanz lange schnurgerade Allee runtergefahren , um dann in den Ort zu gelangen. Da ich heute mal nicht so weit laufen wollte, um das Highlight zu erleben, suchten wir uns einen Parkplatz und siehe da, da ist ja einer. 7,10 Euro für 3 Stunden parken, das muß bei der Nähe schon sein.

Da liegt das alte Hafenbecken, mit Fischerbooten und Segelyachten. Und diese wunderschönen alten Häuser.Trotz der vielen Touristen, sicher auch einige Kreuzfahrer dabei, war es eine ganz tolle anheimelnde Atmosphäre.

Wir sind um das Hafenbecken herumgeschlendert, um dann bei der Holzkirche Sainte-Catherine aus dem 15. Jahrhundert zu verweilen. Sie ist die größte von Schiffbauern erbaute Kirche Frankreichs. Der Glockenturm wurde in einiger Entfernung vom Kirchenschiff errichtet.

Noch eine Runde durch die engen Gassen geschlendert, um dann auf der anderen Seite des Hafenbeckens zurück zu gehen. Hier konnten wir dann dem Angebot und dem Duft der Muscheln nicht widerstehen. Tatsächlich fanden wir einen Platz für zwei, der auch mit den Hunden reichte. Und dann kamen unsere Moules Creme avec Frites. Lecker, sehr lecker.

Gut gesättigt gehen wir jetzt weiter am Hafenbecken entlang und machen uns auf den Weg zum Auto.

Wir fahren wieder die Allee hoch, zauberhaft. Unsere Fahrt geht durch eine entzückende Landschaft nach Villervill.

Dort angekommen blitzt schon das Meer. Wir gehen die Straße runter auf die Promenade, auf der wir ein Stück entlang schlendern, um uns an den Aufstieg zu machen.

Gut geschafft.

Nun sind die Hunde wieder kaputt und ich auch. Machen uns jetzt die 40 km auf den Rückweg.

Zum Abendbrot gibt es heute Käse, Käse und nochmal Käse. Und natürlich ein bunter Salat darf nicht fehlen.

Ich wünsche allen eine gute Nacht

Normandie 9/2025

8. Tag, Montag 8. September 2025

Endlich ans Meer

Heute Mittag ging es ans Meer. 33km bis nach Deauville. Bekanntes Seebad, großer Yachthafen, Pferderennbahn, Casino und

ein wunderbar breiter feiner Sandstrand.

Wir haben in der Nähe es Yachthafens geparkt und sind dann an den wunderbaren Segelbooten

vorbei zu den hölzernen Strandpromenaden „Les Planches“.

Die weltberühmte hölzerne Promenade entlang des Strandes mit den bunten Sonnenschirmen ist 643 Meter lang. Die Promenade ist auf einer Seite von kleinen Strandkabinen begrenzt, die die Namen von Hollywoodschauspielern und -regisseuren tragen.

Auch zur Zeit findet gerade das jährlich stattfindende Festival des amerikanischen Films statt.

Es gibt so viel zu sehen in Deauville. Aber Pelle, Greta und ich haben irgendwann schlapp gemacht. Es reicht noch für mehrere Besuche.

Auf dem Rückweg sind wir noch ein Stück die Küstenstraße gefahren. Da sind die Seebäder wie Perlen auf einer Kette aufgefädelt. Zwischendurch das schöne Meer.

Auf dem Rückweg haben wir uns noch etwas mit Lebensmitteln eingedeckt. Wir wissen noch nicht, ob Frankreich am Mittwoch in den Generalstreik tritt.

Jetzt ist Entspannung angesagt. Mal sehen, was morgen ansteht.

Euch allen später eine gute Nacht

Normandie 9/2025

7. Tag, Sonntag, 7. September 2025

Heute sollte eigentlich ein Ruhetag sein, aber wir haben uns doch entschieden, etwas zu unternehmen.

Wir sind in die Suisse Normande gefahren, also in die normannische Schweiz. Wir sind 81 km nach Putanges-le-Lac gefahren.

Dann noch ein Stückchen weiter die Orne entlang. Da lag dann Lac de Rabodanges. Der Fluß wirkt hier wie ein langgezogener See. Mit Ausflugsschiff und Wasseraktivitäten. Für das warme Wetter und einen Sonntag, war dort recht wenig los. Teilweise ist die Landschaft hier sehr schön, aber der große Kick kam hier nicht

Wir machen uns auf den Rückweg. Der führt uns genau wie auf dem Hinweg, über Falaise. Hier ist es gewaltig geschichtsträchtig. Zum einen steht dort die Burg , Chateau Guillaume le Conquérant, aus dem 12./13. Jahrhundert. Hier lebte Wilhelm der Eroberer,der erste normannische König von England.

Traurige Berühmtheit erlangt die Stadt im 2. Weltkrieg. Als Kessel von Falaise wird eine Schlacht benannt.

Noch ein Blick in die Kirche La Trinité, die 1240 am Fuß der Burg erbaut wurde.

Von hier aus geht es weiter nach St. Pierre sur Dives. Hatte unser Navi nicht drauf. Sehr eigenartig.

Hier steht in voller Pracht die Abbaye de Saint-Pierre-sur-Dives. Was für eine Anlage. Hier müßte man vielmehr Zeit aufwenden, um alles genau zu erkunden. Die Abbey hat mich mit den etwas schwachen Erlebnissen des bisherigen Tages versöhnt.

Wieder zu Hause angekommen, gab es einen leckeren Salat von den Tomaten vom gestrigen Markt und der leckeren Vinaigrette.

So, nun genießen wir den restlichen Abend und wünschen eine gute Nacht

Normandie 9/2025

6. Tag, Samstag, 6. September 2025

Heute war ein etwas schnelleres Frühstück angesagt. Wir wollen auf den Markt nach Bernay.

Bernay liegt 23 km von unserem Platz und ist in ca. 30 Minuten zu erreichen. Das Städtchen hat knapp 10.000 Einwohner. Es war sehr sehr schwierig einen Parkplatz zu finden, augenscheinlich hatten ganz viele andere die gleiche hervorragende Idee wie wir. Aber mit ein bißchen rumfahren und viel Geduld, haben wir einen guten Parkplatz gefunden. Der Weg in die Innenstadt zum Markt war nur kurz.

Die gesamte Einkaufsstraße ist hier am Samstag Markt. Einfach phantastisch. Umgeben von den alten Fachwerkhäusern stehen die Marktbeschicker. Teils kleine Stände mit Erzeugnissen aus der Heimmanufaktur, teils richtige Marktbeschicker, teils aus den dahinterliegenden Geschäften.

Käse, Geflügel, Fleisch, Kuchen, Obst/Gemüse, Fisch, Klamotten. Einfach alles.

Um 13.30 Uhr waren wir am Auto zurück und sind noch nach Cormeilles in den Supermark gefahren, um dort noch ein paar Dinge zu kaufen. Vor allen Dingen noch ein Fläschchen vom einheimischen Calvados.

Nachmittags gab es dann den mitgebrachteen Kuchen. Sehr lecker. Danach sind wir zum Boule spielen gegangen. Das war ein sehr vergnüglicher Nachmittag.

Am Abend haben wir uns hier auf dem Gelände Pizza bestellt. Die war sowas von lecker.

Jetzt werden wir den Abend ausklingen lassen. Morgen werden unsere Freunde weiterfahren.

Euch allen heute eine gute Nacht und morgen einen schönen Sonntag .

Normandie 9/2025

5. Tag, Freitag 5. September 2025

Heute war ein toller Tag. Das Wetter hat es sehr gut mit uns gemeint. Nicht zu warm und sonnig mit Wolken.

Nach einem gemütlichem Frühstück ging es heute Vormittag mit unseren Freunden und natürlich den Hunden in eins der schönsten Dörfer Frankreichs. Wir sind in das 35km entfernte Beuvron-en-Auge gefahren.

Ein 200 Seelen Dorf mit unzähligen Fachwerkhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Ganz enzückend. Zum Abschluß gab es noch Cidre und für mich einen leckeren Apfelsaft und eine Platte mit Hartwurst. Natürlich wieder vergessen ein Foto zu machen.

Danach sind wir weiter zum Chateau de Crevecour gefahren. Dort sind die verschiedensten Gebäude zzu besichtigen. Siestammen aus dem 12. bis 16. Jahrhundert. Eine sehr schöne, geschichtsträchtige Anlage, alles sehr gepflegt.

Danach sind wir noch ein kleines Stück auf der Route de cidre gefahren. So traumhaft schön. Kleine Straßen gesäumt von großen Apfelplantagen. Äpfel über Äpfel.

Zuhause wieder angekommen, gab es erst einmal Kaffee und Kekse am Wohnmobil unserer Freunde. Sehr gemütlich.

Für 19 Uhr hatten wir einen Tisch reserviert in Moyaux im Bacchus & Marmitons. Wir waen 8 Minuten zu pünktlich da,deshalb mußten wir noch draußen warten. Es herrschen strenge Sitten.

Was für ein gelungener Abend. So eine tolle Atmosphäreund so ein leckeres 3-Gänge-Menue.

Jetzt habt alle eine gute Nacht