Mai 2026

Normandie 2026

6. Tag, 5. Mai 2026, Phare de Gatteville

Ach ist das herrlich, morgens ausschlafen zu können. Das ist wirklich Urlaubsgenuß.

Nach dem wieder leckeren Frühstück,  machen wir uns langsam ausgehfertig. Das Wetter ist gar nicht so schlecht, es tröpfelte ein bißchen. Aber war auch schnell wieder vorbei. Im Laufe des Tages ist es immer schöner geworden.

Erstes Ziel war der Phare de Gatteville. Zweithöchster Leuchtturm Frankreichs. 75 Meter, 365 Stufen, 52 Fenster, 12 Stockwerke. 1835 in Betrieb genommen.

Dann fuhren wir weiter. Stoppen bei der Kirche Eglise Saint-Pierre de Gatteville. 

Immer wieder gibt es hier in den kleinen Ortschaften diese imposanten Kirchen. Diese hat uns animiert anzuhalten und reinzugehen.

Sehr imposant, aber sicher ein hoher Renovierungsstau.

Weiter über Reville, ein sehr schöner Ort, nach Jonville. Da gab es das kleine Restaurant „Le Goéland Plage“. Direkt am Strand. Die Fellkinder dürfen mit rein. Nette Niederländer aus Mastricht kennengelernt.

Wir haben die leckeren Crevetten und die wunderbare Aussicht auf die Ile Tatihou genossen.

Noch einen leckeren Kaffee zum Abschluß. Beim abschließenden Toilettengang haben wir festgestellt, dass das Strandrestaurant  und die Küche um einen Bunker herum gebaut worden ist. Sehr skurril.

Jetzt wurde es auch Zeit für einen schönen Strandspaziergang. Bei ablaufendem Wasser haben wir den Strand richtig genossen. Die Fellkinder konnten sich mal richtig im Sand wälzen. Bißchen Fotoshooting muß ja auch sein.

Jetzt wird es auch Zeit wieder ins Quartier zu fahren. Vorher aber noch in Barfleur in die Boulangerie.

Eine wirklich kunstvolle Verpackung

Zuhause angekommen, voll mit schönen Eindrücken, gab es Abendbrot. Leckeren französischen Käse, ein frischer Salat und anschließend zum Dessert

so ein leckeres Teil. 😋❤️

Euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht

Normandie Mai 2026

5. Tag, 4. Mai 2026, La Hague

Nach dem gemütlichen Frühstück haben wir uns auf den Weg Richtung Cap de la Hague gemacht.

Dafür mußten wir durch Cherbourg, an den Häfen vorbei, die Altstadt gestreift, Napoleon auf seinem Pferd begrüßt.

Dann weiter nach Auderville. Weiter nach Goury.  Hier konnten wir das Haus des Rettungsboots oder der Rettungsboote bestaunen.  Es wurde aber auch rundherum noch gebaut und gepflastert. Viele Spuren führen ins Meer.

Insel Alderney

Und dann, der Leuchtturm, 48 m hoch ist der Phare de la Hague. Mit dem Wandern auf dem Zöllnerweg hat nicht so geklappt. Entweder haben wir nicht den richtigen Zugang gefunden, oder es ging wirklich sehr steinig weiter. Das hat uns nicht so gut gefallen und für die Hunde nicht zumutbar.

Wir fahren weiter. War aber gar nicht so einfach zu finden, wo wir hin wollten. Aber letztlich ist es uns doch gelungen. Und es hat sich so was von gelohnt.

In Gruchy steht das Geburtshaus des Malers Jean-François Millet. Leider hatte das Museum heute geschlossen.

Wir wollten aber an die Küste. Aussicht genießen. Im Reiseführer steht, dass der Fußweg dahin in einen Pfad übergeht.

Na, schauen wir mal.  Ja, es geht immer bergab. Die Straße, der Fußweg und tatsächlich plötzlich ein Pfad. Sehr uneben, sehr holprig,  sehr schmal.  Erst an entzückenden Häusern vorbei, den etwas dunkleren überschatteten Fußweg, dann der holprigen Pfad mit

            der faszinierenden Aussicht.

Einfach nur traumhaft schön. Ein bißchen auf der Bank ausruhen und die Aussicht genießen und dann wieder zurück. Alles bergauf, aber mit den wunderschönen Bildern im Kopf.

Müde, hungrig und durstig zurück, schnell was Einkaufen und Essen machen. Feierabend. Einer schöner Tag war das.

Euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht

Normandie Mai 2026

4. Tag, 3. Mai 2026 Fermanville und Barfleur

Heute morgen haben wir erst einmal richtig schön ausgeschlafen.

Der Blick aus dem Fenster zeigt uns Nebel über dem Meer. Aber er verflüchtigte sich relativ schnell.

Wir sind dann mit den Fellkindern runter in unsere Bucht gegangen.  Über die platzeigene Brücke immer bergab.

Tja, und es war Flut und ich konnte nicht an den Strand. Zu tief und zu hoch um wieder rauf zu kommen. Die Knie halt. Aber egal, die nächste Ebbe kommt bestimmt und dann ist der Weg frei für mich. Trotzdem ist es herrlich.

Wieder zurück gab es erstmal Frühstück. War schon fast Mittag. Frisches Baguette, lecker Ei und dies und das. Lecker.

Am Nachmittag haben wir uns entschlossen noch ein bißchen was zu unternehmen.  Also alle ab ins Auto und Richtung….

Fermanville zum Phare du Cap Lévi.

Die Straßen erinnern uns aber sehr an Cornwall. Enger geht immer. Aber wir werden belohnt.

Na, die Küste ist ein wahrer Augenschmaus. Sooo schön. Wir machen einen kleinen Spaziergang an der Küste bis zum Leuchtturm.

Auf dem Rückweg treffen wir auf ein englisches Ehepaar mit einem Hund. Ich hörte nur “ ein Scottie“. Schon war ein nettes Gespräch im Gange. 20 Minuten haben wir uns nett ausgetauscht. Über England und Schottland.  Maureen und Steve . Sehr nett, dass sie immer fragen, wie man heißt. Das hatten wir letztes Jahr auf dem Platz in Calvados auch.

Dann sind wir noch nach Barfleur gefahren. Ich war doch so neugierig  auf Barfleur. Lese doch schon seit Wochen eine Krimiserie, die hier spielt.

Und siehe da, es ist genau wie beschrieben. Die Ebbe im Hafen, die Schiffe und Boote liegen auf der Seite, die trutzige Kirche am Ende des Hafens.  Ach wie schön.  Wir sind im Café de France eingekehrt. Ein Kaffee und ein Crepe confiture de fraise. Der war lecker.

Wir werden bestimmt noch das eine oder andere Mal nach Barfleur fahren und den Ort näher erkunden.

Dann ab nach Hause. Schließlich wollten wir uns ja noch etwas kochen. Wenn man den Gashahn nicht mittags abgedreht hätte, weil man dachte es wäre der Wasserhahn…. , hätte es auch schon etwas früher Abendbrot gegeben. Typisch wir.

Aber letztendlich hat alles noch geklappt.

Jetzt genießen wir die ersten Eindrücke und den schönen Abend und wünschen später eine gute Nacht

Normandie Mai 2026

3. Tag, 2. Mai 2026, Reisetag zu unserem Zielort L’Anse du Brick, Maupertus-sur-mer

Heute morgen ging es früh los. Die letzten Sachen einpacken, Häuschen besenrein machen und auschecken. Nett war es hier.

548 km liegen vor uns. Ohne Frühstück.  Aber Croissants und Kaffee ist an Bord.

Erstmal einige Kilometer fahren und dann gab es Frühstück aus der Tüte. Lecker so ein warmer Kaffee mit einem frischen Croissant.

Erstmal wieder fahren und dann noch einmal Pause. Die Fellkinder müssen sich auch mal die Beine vertreten und pimailen. Greta ist seit heute läufig. Das ist ein bißchen schade, aber so ist die Natur.

Ein Meilenstein ist die Brücke Pont de Normandie. Das ist wieder ein schönes Erlebnis hoch über der Seine zu fahren.

Wir fahren an all den Orten vorbei, die wir im letzten September besucht haben. Schöne Erinnerungen werden wach. Dann kommt der erste Ort, den wir nicht kennen. Wir sind gespannt auf die Landschaft und auf die Häuser hier.

Wir sind so angenehm überrascht. Eine wunderschöne Landschaft wartet auf uns. Die Häuser sind auch sehr schön, ein bißchen wie in der Bretagne.

Und endlich sind wir da . Wir werden super nett am Empfang begrüßt und dürfen schon um 15 Uhr unser Haus beziehen.

Das Haus, man nennt es hier Villa, ist wirklich gut. Und der Blick aufs Meer ist tatsächlich auch da. Was wollen wir mehr.

Zwei nette junge Männer kommen mit dem Golfcar und fragen, ob wir einen Grill haben möchten. Das ist doch total nett. Zack steht ein sauberer Holzkohlegrill auf unserer Terrasse.

Nachdem wir alles im Haus verstaut haben, machen wir uns noch auf den Weg zum nächsten Supermarkt. Wir haben ziemlichen Hunger.  Der Einkaufswagen wird auch schon gut gefüllt.

Jetzt sind wir satt und müde. Morgen ist ein neuer Tag.

Allen später eine gute Nacht

Normandie Mai 2026

2. Tag 1. Mai Bailleul

Der Mai ist gekommen   

 Heute war ausschlafen angesagt. Die Luft war kühl und ruhig war es auch hier auf dem Land.

Nach einem gemütlichem Frühstück, natürlich mit einem leckeren Croissant und Baguette, oh lala, haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht.

Bailleul hat ca. 14.700 Einwohner und liegt in Flandern/Frankreich.  Und auch hier ist heute Feiertag.

Beim Einparken fiel mir auf, dass die Boulangerie noch geöffnet hatte. Schnell dahin und 2 Eclaires für den Nachmittag gekauft.

Dann haben wir den Belfried bewundert. Ein Carillon aus 35 Glocken mit einem Gewicht von  5000 kg stehen ihm zur Verfügung, um jede 1/4 Stunde ein Liedchen zu spielen. An den Belfried, der ein UNESCO  Weltkulturerbe ist, schließt sich das Rathaus an.

Dahinter finden wir die Kirche Notre Dame. Sehr trutzig. Schon sehr schön, wenn man da alleine drinnen ist und ein Chor singt leise im Hintergrund. Ein bißchen Gänsehaut.

Links daneben ist der Wasserturm zu sehen. Wirkt wie ein kleines Schlösschen.

Die Stadt wurde im 1. Weltkrieg zu 90 % zerstört. Ist aber sehr schön wieder aufgebaut worden.

Der Appetit treibt uns zur L’Auberge du Dicke buuk.

Alleine der Name ist es Wert dort  einzukehren. Und die Fellkinder dürfen mit rein. Wie schön.

Gut gesättigt fahren wir dann wieder in unser ländliches Idyll.

Ein kleines Nachmittagsschläfchen kann ja nicht schaden.

Vor allen Dingen, wenn es vorher noch die erstanden Eclairs gegeben hat.

Sehr gemütlich im Schatten zu liegen.

Danach noch ein kleines Spielchen und dann ist Abendbrotzeit. Es gibt kaltes Abendbrot mit dem, was wir von zu Hause mitgebracht haben.

Jetzt machen wir uns noch einen gemütlichen Abend und morgen geht es dann weiter.

Allen später eine gute Nacht