Die Sache mit dem Frühstück gestaltet sich hier schwierig. Die Auswahl ist groß, aber zuuuuu mächtig alles. Haben uns dann entschieden. War immer noch zu viel. Aber lecker.
Wir haben uns dann gemütlich auf den Tag vorbereitet. Natürlich mal wieder verlaufen. Wir haben dann aber doch die Abfahrtsstelle der Sightseeingbusse gefunden.
Da Pelle (und ich) nicht so sehr viel laufen mögen, haben wir uns für die Busse entschieden. Außerdem würden wir fußläufig nicht so viel sehen können.
Die erste Route führte uns durch den Altstadtkern. Die Tour haben wir schon einmal vor 9 Jahren gemacht. War aber wieder sehr interessant.
Die zweite Tour führte uns Richtung Meer bzw. Fluss. Sehr interessante Geschichte und Wohngebiete. Ein exklusives College, Newhaven Harbour, Port of Leigh. Die Royal Yacht Britannia. Durch den Stadtteil Leith.
Wir sind im Harbour ausgestiegen und haben Trinkpause gemacht.
Danach wieder in den Bus und bis zum Palace of Holyroodhouse gefahren. Dort sind wir ausgestiegen und Richtung Hotel gelaufen. Noch einen Abstecher für Kaffee und Kuchen und eine Schüssel Wasser.
Im Hotel haben wir dann alle Viere von uns gestreckt . Denn heute Abend geht es weiter.
Zu unserem eigentlichen Grund des Edinburgh Aufenthalts. Mein Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr einlösen. Meine lieben Gäste haben uns einen Besuch des ROYAL MILITARY TATTOOS geschenkt. Und das wollen wir heute einlösen.
Wir sind sehr gespannt. Davon werde ich sicher erst morgen berichten.
Euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht.
Gestern Abend haben wir uns an dem wieder sehr reichhaltigem Buffet gütlich getan.
Die Nacht war einigermaßen gut. Die Schaukelei war erträglich. Das störende Element war eindeutig der Schiffsmotor. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass er direkt unter unserer Matratze war.
Nachdem Klaus die Fellkinder ausgelüftet hat, haben wir uns zum Frühstück fertig gemacht und haben dieses auch wieder reichlich bestückte Buffet in Ruhe genossen. Wir hatten noch gut Zeit bis zum Anlegen der Fähre.
Dieses Mal hatten wir es nicht so weit zum Auto. Es dauert ja immer eine ganze Weile bis man die Fähre verlassen kann. Erst fahren ja die LKWS, die Motorräder und Wohnmobile. Dann durften wir fahren.
Die Paßkontrolle ist in Ijmuiden wie auch in England sehr vereinfacht worden. Geht relativ zügig. Wir hatten eine sehr nette Beamtin, da fühlten wir uns gleich sehr willkommen.
Bevor man Newcastle verlassen darf, hat man unzählige doppelspurige Kreisel durchfahren. Linksverkehr in Potenz.
Aber auch das geht vorüber. Wir nehmen die Küstenstraße/Autobahn Richtung Edinburgh.
Noch in England fahren wir ab und fahren 5 Meilen Richtung Meer. Hier waren wir schon im Mai 2024. Bamburgh Castle. Dahinter gibt es einen wunderbaren Dünenweg und einen phantastischen Strand. Ein kostenfreier Parkplatz wartet auf uns.
Es wird nämlich Zeit, dass Pelle noch einen poop macht, das hatte morgens an Bord nicht geklappt.
Es wartet ein Paradies auf die Fellkinder. Unzählige freilaufende Hunde. Alle bereit für ein Spielchen. Herrlich Greta konnte sich richtig austoben. Pelle fand den einen oder anderen, der ihn durchgekrault hat.
Nun ist es nicht mehr weit bis Schottland. Und auch die letzten Meilen bis Edinburgh vergehen schnell. Zwischendurch haben wir noch für 1,84 englische Pfund getankt und uns einen kleinen Snack gekauft.
Edinburgh. Jetzt wird es spannend.
Finden wir das Hotel und können wir dort anhalten um das Gepäck auszuladen?
Und Glück gehabt. Wir konnten direkt in einer Haltebucht vor dem Hotel stehen. Ich hab eingecheckt, schnell unsere Sachen aus dem Auto dort deponiert. Das Zimmer gibt es eh erst um 15 Uhr. Nächster Punkt. Parkhaus. Finden wir es? Klappt der Code? Immerhin hatten wir von zu Hause aus uns für 2 Tage und 57 £ ! eingebucht. Super. Klappt auch. Jetzt die persönlichen Rucksäcke auf den Rücken geschnallt und ab zum Hotel.
Was soll ich sagen. Das Hotel ist der Hammer. Wir haben eine Maisonettensuite. Aber nicht nur mit allem Furz und Feuerstein, nein, mit Kühlschrank im Badezimmer, vollgepackt mit Bier. In der Küche noch ein Getränkekühlschrank und noch ein normaler Kühlschrank. Alles voll mit Getränken. Der Clou schlechthin ist aber die kleine Zapfanlage. Für den großen Durst kann man sich unten ein 5 Liter Faß bestellen.
Radio, Fernsehen, Plattenspieler mit LP’s und eine Gitarre runden alles ab.
Brewdoghouse Hotel.
Die Fellkinder sind erst einmal kaputt. Sie liegen auf der Seite und schlafen.
Wir gehen noch einmal raus. Der Hunger und die Neugierde treibt uns raus.
Gleich um die Ecke beginnt die Royal Mile/High Street. Hier kehren wir bei Fish und Chips ein. Sehr nett und schmeckt.
Jetzt wird es aber auch zunehmend voll auf der Straße.
Wir gehen zurück zum Hotel. Die Fellis haben Hunger. Während ich hier schreibe sind sie mit Herrchen auf Gassigang.
Wenn sie gleich wieder kommen, gehen wir zum gemütlichen Teil über. Denn Morgen haben wir noch einiges vor.
Euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht
Die letzten beiden Rucksäcke ins Auto verfrachtet, geht es noch nach Bünde zur Fußpflege. Was muß, das muß.
Klaus geht in der Zeit mit den Fellkindern Gassi.
Danach geht es zum Bäcker, Brötchen und Kaffee mitnehmen und ab auf die Autobahn.
311 km bis nach Ijmuiden zur Fähre. Es lief recht gut, ein bißchen viel Verkehr rund um Amsterdam aber nicht schlimm.
Schon um 13 Uhr sind wir angekommen. Wir konnten relativ schnell einchecken. Lief alles reibungslos.
Dann mußten wir etwas warten. Ca. 15 Uhr konnten wir an Bord. Die Autos mit Hunden werden bevorzugt behandelt.
Unsere Kabine ist immer noch so klein wie vor zwei Jahren. Hat sich außer Renovierung nicht viel geändert.
Die Fellkinder waren schon in der Pipilounge. Das klappt. Leider muß Pelle zwei Treppen rauf und dann wieder runter. Das ist nicht so schön. War vor 2 Jahren auch für Lasse schwierig.
Die Fellkinder schlafen jetzt. Wir gehen erstmal einen Kaffee trinken
Unsere Buffetzeit konnten wir von 19.30 auf 17.30 ändern. Das ist gut. Dann können wir uns anschließend um die Fellkinder kümmern.
Jetzt hoffen wir auf eine ruhige Überfahrt und wünschen allen einen schönen Abend und später eine gute Nacht